Welche Wärmeleitpaste (ohne Arctic)?

Demolition-Man schrieb:
Was sagt uns das jetzt?
Dass es vollkommen uninteressant ist, weil keiner ständig CB R23 spielen möchte. :D

Mit CB R23 werden alle Kerne, auch die E-Kerne, mit 100 % Dauerlast ausgelastet und kommt einer realen Anwendung oder Gaming nicht gleich. Aus diesem Grund erreiche ich selbst mit meiner Wasserkühlung ohne Limits bestimmte thermische Grenzen.
Ashampoo_Snap_Montag, 22. Dezember 2025_20h7m46s.png


In diesem kurzen Beispiel erreiche ich jetzt keine 100 °C, weil mein Prozessor einmal mit P1 und P2 auf 253 Watt begrenzt ist und dann noch die Ampere auf 307A begrenzt sind. Aus diesem Grund erreiche ich in diesem Test nur um die 220 Watt. Ohne Limits würde ich aber mit meinem Prozessor bis zu 340 Watt erreichen und dann rennen auch bei mir einzelne Kerne in ein Temperaturlimit rein.

Natürlich habe ich mit meiner Wasserkühlung etwas mehr Spielraum, als mit einem Luftkühler oder einer AIO.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke.
Nur eine theoretische Frage:
Wenn ich jetzt mal was rendern würde, wäre dann die Belastung geringer?

Werden dann nicht doch alle Kerne so gut es geht genutzt?
 
Es kommt immer auf die Last, mit an.

Auch wenn hierzu 100 % Auslastung anliegen. Denn die Last und die dazu tatsächliche Leistungsaufnahme kann trotzdem unterschiedlich hoch ausfallen. Bestes Beispiel ist, wenn Prime95 mit 8K oder mit 24K mit 100 % Last aller Kerne getestet wird. Dann wird der Prozessor höher mit 8K belastet.

Mit dem Bearbeiten von Videos hängt es auch vom Programm ab.

Ich nutze hierzu das Programm Movavi Video Editor und hier hängt es ganz davon ab, was damit berechnet wird. Mit diesem Programm kann ich bestimmte Effekte berechnen lassen. Zum Beispiel, dass ein Pfeil ein bestimmtes Objekt mit verfolgt. Diese Berechnung erfolgt mit dem Prozessor und hier werden alle P und E Kerne sogar mit bis zu 100 % ausgelastet. Die tatsächliche Leistungsaufnahme liegt aber dann nicht wie mit CB R23 bei 220 Watt, sondern eher zwischen 140 und 160 Watt.

Zum Schluss wird dann das Video gerendert und hier nutzt mein Programm die Grafikkarte. Die Grafikkarte erreicht dann um die 100 Watt und der Prozessor nur um die 30 Watt. Lässt sich aber in den Einstellungen nach eigenem Ermessen umstellen. Das Rendern dauert aber mit der Grafikkarte kürzer als mit dem Prozessor. Mit einem etwa 30 GB großem Video benötigt die Grafikkarte um die 15-20 min und der Prozessor etwa 1 Stunde.

Das Videomaterial fällt, mit dem Prozessor berechnet etwas in der Größe (in GB) geringer aus. An der Videoqualität kann ich aber keinen Unterschied erkennen.

Nimmst du das total veraltete HandBrake (kostenlose) Programm, wird der Prozessor genauso stark wie mit Prime95 oder CB R23 belastet.
Ergänzung ()

LiniXXus schrieb:
Mit einem etwa 30 GB großem Video benötigt die Grafikkarte um die 15-20 min und der Prozessor etwa 1 Stunde.
Es gibt auch ein Grund, wieso vor ein paar Jahren für die Kryptowährung (ETH) zum Schürfen Grafikkarten und keine Prozessoren genutzt wurden und im Jahr 2021 keine Grafikkarte mehr zu kaufen gab. Denn Grafikkarten können schneller rendern als es die CPU kann und dadurch große Datenpakete schneller berechnet werden.
 
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Frohe Weihnachten.
Amazon liefert hier auch an Heiligabend, zumindest bis Nachmittags.

Bei mir lag dann ein, als einziger noch zeitnah verfügbar,
Thermalright Peerless Assassin 120 SE unterm Weihnachtsbaum.

Mein zum Glück nur in machen Punkten zwanghaftes Verhalten, bewegte mich nun, den heute noch einzubauen.

Das war vielleicht ein Drama. Wer will Details (morgen)?
Niemand? Ich berichte trotzdem. ;)

Es ist zumindest wieder Ruhe eingekehrt.

Ob das sonst irgendwas gebracht hat, glaube ich nicht. Mir würde es sonst genügen, wenn das System keinen Schaden genommen hat, oder noch nimmt.

Feiert schön!
 
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Wo fange ich da an?
Die Demontage des LC-Power Kühlers ging leicht von der Hand.
Müssen halt drei verschiedene Kabel ab.

Die "Abstandsbolzen" gibt es wohl mittlerweile bei vielen Kühlern, könnten gerne ein bisschen selbstklebend sein. Konnte sie einfangen.

Wärmeleitpaste gesichtet, sah schlimmer aus als welche die schon XX Jahre in einem Retro-PC gammelt.
Der entsprechende Abdruck auf dem Kühler hat mir auch nicht gefallen. War nur ca. die Hälfte bedeckt.
Rückblickend eh zu viel Paste da, trotz Direct-Touch Heatpipes, der Boden vollkommen plan ist.

Aber nun zum Peerless Assassin 120 SE.
Genügt ein Kühler nicht mehr, baut man halt zwei rein, mhmhm? Wunderliche Zeiten...

War schon mit der Montage der Lüfter überfordert, weil ich den Quatsch mit den Spangen überhaupt erst einmal vor 10 Jahren machen musste. Unzeitgemäße Befestigung, so Klammern habe ich für die Rouladen heute Nachmittag. ;)

Die Anleitung gibt praktisch nichts her, also am aufgedruckten Piktogramm auf der Packung orientiert.
Quasi zwei Tower in Reihe. Luftstrom in eine Richtung.

Der zwei Lüfter lässt sich nicht vorher montieren, weil man sonst nicht an die Montageschrauben kommt.
Das sollte sich bitter rächen...

Aber erst mal die Halterung montieren. Die Backplate hat schon doppelseitiges Klebeband -> supi.
Hätte aber auch so gehalten, glatt vergessen das mein ATX Stromkabel da hinten vorbeikommt.

Wieder Bolzen und die Schienen. Kein Problem. Äh Moment: Wenn ich jetzt den Kühler aufsetze ist er um 90 Grad versetzt. Aber in der Anleitung sind doch RAM-Module abgebildet, oder was war das? Mist!
Also nochmal in der richtigen Richtung.

Ok Kühler passt, also rein mechanisch. Gut, ""fest" schrauben. Wo zum Geier ist da der Anschlag?!
Lob an LC-Power für den perfekt definierten Anschlag. Bei Thermalright ein Ratespiel. Immer abwechselnd und ohne Kraft angezogen bis mir irgendein Widerstand begegnete, der aber wohl nochmal überwindbar gewesen wäre. Das geht besser, viel besser.

Jetzt zum lustigen Teil.

Fehlt doch nur noch der zwei Lüfter. Ähm und wie bekomme ich den, bzw. die Spange davon, an der Backplate der Grafikkarte vorbei? Gar nicht. Alles versucht, ne, geht nicht.

Also raus mit der Grafikkarte: GEHT NICHT! Der Kühler macht das erreichen der PCI-Slot Verriegelung unmöglich.
Bah, also Kühler nochmal raus.
Grafikkarte raus.

Kühler nochmal begutachtet. Wieder zu viel Wärmeleitpaste für meinen Geschmack. Also die vom Kühler trocken abgewischt, und die auf der CPU behalten.

Gut... Kühler montiert, zweiten Lüfter montiert, Grafikkarte wieder rein. Passt endlich.

Beide Lüfter an das 4PIN Y-Kabel und... verdammt wie soll man jetzt noch an den CPU Lüfteranschluss kommen?!
Hätte man (ich) das Y-Kabel mal vorher montiert. Das steht bitte wo in der Anleitung?
Wäre ich doch nur Linkshänder. Board noch neu, Kühler neu, da braucht es mehr Geschick und etwas Kraft, schwer mit nur zwei linken Fingern. Endlich dran...puh.

Wer hat jetzt aufgepasst, und weiß wo ich es verbockt habe?

Wollt ihr ein Rätsel mit Spoiler?
Quatsch hier:

Die Verriegelung der Grafikkarte ist wieder in Funktion -> Muss der Kühler nochmal ab, oder die Grafikkarte raus, muss ich die Verriegelung erreichen, geht aber nicht da Kühler im Weg. Kühler ab geht nicht, weil zweiter Lüfter im Weg -> Zweiter Lüfter ab geht aber nicht, weil Grafikkarte im Weg -> Grafikkarte raus geht aber nicht, weil Kühler die Verrieglung blockiert. HILFE!

Seit 30 Jahren am PC, davon 28 Jahre am Basteln, aber das habe selbst ich noch nicht geschafft.

Egal, ein Problem mit dem nicht mein zukünftiges Ich herumschlagen kann.

Was lernen wir daraus? Kühler passt, und Kühler passt, sind zwei Paar Dinge.

Man holt sich besser keinen Kühler, der 25% des nutzbaren Gehäuseraums einnimmt.
Man spielt so eine Kühlermontage besser erst mal theoretisch in sämtlichen Details durch.

Noch zum Thema Wärmeleitpaste. Liegt es an der Paste, und oder der Oberfläche der CPU?
Ich möchte nicht, ich will Wärmeleitpaste wie früher haben. Flüssig! Natürlich nicht wie Wasser, aber den Kaugummi-Kram von heute kann ich nicht ab. Drei Pasten alle (für mich) unbrauchbar.

Zum Schluss:
Die Lüfterkurve muss ich noch neu einstellen, aber selbst volle Drehzahl ist zu ertragen.
Das ist doch was gutes.

Bei der Kühlleistung... lassen wir das. Ohne Display und Einblendungen sehe ich nichts von den Temperaturen. Ist vermutlich besser so.

Ich muss jetzt wieder von vorne anfangen. Erst in Ruhe testen, ob noch alles am PC funktioniert.
Dann vielleicht(!) noch mal auf die Temperaturen schauen.

Berichte dann nochmal.

Ich hoffe nur das mein "Elend" für gute Unterhaltung sorgt. Bitte das Ganze wie immer nicht zu ernst nehmen. ;)

Weiterhin Frohe Feiertage. :)
 
Demolition-Man schrieb:
Wärmeleitpaste gesichtet, sah schlimmer aus als welche die schon XX Jahre in einem Retro-PC gammelt.
Der entsprechende Abdruck auf dem Kühler hat mir auch nicht gefallen. War nur ca. die Hälfte bedeckt.
Also war das gar kein Kühlerproblem, sondern letztlich nur ein Montagefehler. Alles klar.

Zeigt auch schön, dass der ganze Hype-Kram für Influencer absolut nicht für Endkunden geeignet ist.

Demolition-Man schrieb:
Noch zum Thema Wärmeleitpaste. Liegt es an der Paste, und oder der Oberfläche der CPU?
Ich möchte nicht, ich will Wärmeleitpaste wie früher haben. Flüssig!
Gibt es immer noch:

https://www.reichelt.com/de/de/shop/kategorie/waermeleit-paste_-folien_-scheiben-7774?&PAGE=0

Beispiel für Silikon und silikonfreies Metalloxyd:

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C800/WLPF.pdf

Dünn auftragen und keine Probleme haben. Nein, auch kein Wechsel erforderlich.
 
Siebenschläfer schrieb:
Also war das gar kein Kühlerproblem, sondern letztlich nur ein Montagefehler. Alles klar.
Nichts ist klar.^^ Das würde nur funktionieren wenn der Thermalright Kühler besser wäre. Ist er aber nicht eher im Gegenteil.
Wie gesagt, dass teste ich noch.

Hoffentlich kein Montagefehler, also beim jetzigen Kühler. :D

Gibt es immer noch:
Ich habe hier noch meine Retro-Paste, gibts auch in neu:
Akasa 450

Aber reicht so was für die heutigen CPUs? Und hat sich die Konsistenz verändert?
 
Demolition-Man schrieb:
Aber reicht so was für die heutigen CPUs?
Dieses Zeug war bei Intel mal eine ganze Weile lang unter dem Heatspreader. Warum sollte es dann nicht oben drauf ausreichen? Einfach nicht zu viel davon nehmen.

Demolition-Man schrieb:
Und hat sich die Konsistenz verändert?
Da hat sich nichts verändert. Im DIY-Bereich gibt es naturgemäß jede Menge Produkte auf den Markt, die 80 % der Nutzer schlichtweg nicht brauchen: RGB-LEDs, zähe Schmiere, Wasserkühlung, Mehrkammer-Aquariums...
 
Demolition-Man schrieb:
Aber nun zum Peerless Assassin 120 SE.
Genügt ein Kühler nicht mehr, baut man halt zwei rein, mhmhm? Wunderliche Zeiten...

War schon mit der Montage der Lüfter überfordert, weil ich den Quatsch mit den Spangen überhaupt erst einmal vor 10 Jahren machen musste. Unzeitgemäße Befestigung, so Klammern habe ich für die Rouladen heute Nachmittag. ;)
Die Spangen bei Thermalright flutschen so richtig schön in den Kerben. Wenn ich das mit so manchem Arctic oder Cooler Master Kühler vergleiche, sind die Goldstandard.


Demolition-Man schrieb:
Ok Kühler passt, also rein mechanisch. Gut, ""fest" schrauben. Wo zum Geier ist da der Anschlag?!
Dafür sind es Federschrauben. da gibts kein zu fest. Voll anziehen und zum Ende nochmals ne halbe Umdrehung aufmachen.
So mach ich das.

Demolition-Man schrieb:
Noch zum Thema Wärmeleitpaste. Liegt es an der Paste, und oder der Oberfläche der CPU?
Ich möchte nicht, ich will Wärmeleitpaste wie früher haben. Flüssig! Natürlich nicht wie Wasser, aber den Kaugummi-Kram von heute kann ich nicht ab. Drei Pasten alle (für mich) unbrauchbar.
:)

Gute WLPs sind heute nicht mehr flüssig und die verstreicht man auch nicht mehr oder lassen sich kaum mehr verstrechen. 5 Punkte wie Noctua es vorschlägt oder ein grosses X und der Anpressdruck des Kühlers macht den Rest.
https://cdn.noctua.at/media/noctua_nt-h2 3.5g_manual_update_am5_de_web.pdf?download=true

Eine Arctic MX4 oder Ähnliches das man verstreichen kann, gibt es immer noch, hält aber nicht so lange auf der CPU und ist natürlich nicht so leistungsfähig.
 
Siebenschläfer schrieb:
Dieses Zeug war bei Intel mal eine ganze Weile lang unter dem Heatspreader
Da bin ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Klappt das heute wieder besser mit der Wärmeleitung zum Heatspreader? Weiß nicht, wo ich das mal hatte. Mein Haswell Xeon? Wenn die Wärme sich schon in der CPU "staut", kann man wenig von außen machen.

Siebenschläfer schrieb:
die 80 % der Nutzer schlichtweg nicht brauchen
Hoffentlich noch nicht altersbedingt, bin ich doch in letzter Zeit auf 1-2 Werbeversprechen reingefallen. Gerade im Bezug auf PC (Zubehör).

modena.ch schrieb:
sind die Goldstandard.
Der Kraftaufwand war mir etwas zu hoch, außerdem müssen die ja zwischen die Lamellen.
Habs ja hinbekommen. Aber insgesamt zu fummelig.

modena.ch schrieb:
Dafür sind es Federschrauben. da gibts kein zu fest.
Dachte ich ja auch, aber da gehen selbst hier im Thread die Meinung auseinander.
Ich hoffe, ich habe den "Sweetspot" halbwegs getroffen.

Das schwere Ding sollte besser richtig festgeschraubt sein, aber eben ohne die CPU zu zerquetschen.

modena.ch schrieb:
Gute WLPs sind heute nicht mehr flüssig und die verstreicht man auch nicht mehr oder lassen sich kaum mehr verstrechen
Vielen Dank, dass das mal jemand bestätigt. Ich dachte jetzt schon das dritte Mal die Wärmeleitpaste wäre überlagert, oder ich hätte ernsthaft verlernt, wie man die anwendet. Hatte und habe aber durch meine Retro-PC Sammlung normalerweise genug Übung.

Da muss ich mich wirklich mal wieder einarbeiten.

modena.ch schrieb:
5 Punkte wie Noctua es vorschlägt oder ein grosses X
Interessant.

modena.ch schrieb:
War das nicht die, weswegen ohne Arctic im Titel steht? ;)
 
modena.ch schrieb:
Eine Arctic MX4 oder Ähnliches das man verstreichen kann, gibt es immer noch, hält aber nicht so lange auf der CPU und ist natürlich nicht so leistungsfähig.
Wobei der Hersteller bis zu 8 Jahre gewährleistet und bei uns habe ich nach ca. 2-3 Jahren keine eingetrocknete WLP feststellen können. Die war zwar dann nicht ganz so flüssig, als ich sie aufgetragen hatte, aber trotzdem noch nicht ausgetrocknet.
Ergänzung ()

Demolition-Man schrieb:
War das nicht die, weswegen ohne Arctic im Titel steht?
Das war die nicht, die MX-5 soll ein Flop gewesen sein und viel zu flüssig.
Die MX-6 soll in Ordnung gewesen sein und die neue ist jetzt die MX-7.

Ich habe letztens dieses auf die GPU aufgetragen und lässt sich auch auf der CPU anbringen und finde ich momentan als das Beste.
https://www.thermal-grizzly.com/phasesheet-ptm/s-tg-ps-50-40

Das ist im Grunde auch Wärmeleitpaste, aber als Pad.

Das wird auch beim Abkühlen fest und flüssig, sobald es warm wird. Soll daher auch langlebig sein und den Effekt nicht haben, wo mittig durch den Anpressdruck zu viel seitlich herausgedrückt wird. Das wird auch auf Maß zugeschnitten und dann zieht man die erste Folie ab und danach die zweite.

Hilfreich ist das Pad auch für 10min in den Kühlschrank nach dem Zuschneiden zu legen und dann aufzulegen, 3 min warten und dann die obere Folie abziehen. Ist nur etwas Fummelarbeit, weil das Pad 0,2 mm dich ist und man mit einem Cuttermesser oder Skalpell mit der Spitze die Folie erwischen muss.

Im Allgemeinen unterscheiden sich die Wärmeleitpasten nicht groß. Zumindest, wenn nicht gerade das billigste gekauft wird.
Ergänzung ()

Es gibt aber noch Flüssigmetall, aber das sollte nicht von unerfahrenen Leuten aufgebracht werden. Denn das ist das Beste, was es gibt, auch besser als jede Wärmeleitpaste. Nur ist das Zeug elektrisch leidend und wenn zu viel drauf gemacht wird, läuft es in den Sockel und zerstört Mainboard und die CPU. Zudem darf auch kein Kühler aus Aluminium verwendet werden. Das Alu wird zerfressen und zerstört.

Kenne Fälle, da wurde es wie mit WLP aufgetragen und LM reicht mit solch einer Menge für 3 CPUs und dann war es kein Wunder, dass es herausgelaufen ist und Schaden angerichtet hat.

Ich verwende es mittlerweile auch nicht mehr, denn ich finde die Reinigung, nach dem Abnehmen des Kühlers auch als Kritikpunkt. Denn die Rückstände davon auf IHS und dem Kühler sind sehr widerstandsfähig und müssen dann geschliffen und poliert werden. WLP wird einfach weggewischt und mit Isopropanol gereinigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
LiniXXus schrieb:
Ich habe letztens dieses auf die GPU aufgetragen und lässt sich auch auf der CPU anbringen und finde ich momentan als das Beste.
Habe ja genug andere PC`s hier, wo man das mal ohne großes Risiko testen könnte.

LiniXXus schrieb:
Es gibt aber noch Flüssigmetall
Oh ja, hatte die 1. Generation davon.
Mit der Verarbeitung und der Anwendung gabs keinerlei Probleme.

War im meinem Fall komplett unnötig, da das so ziemlich die zeit mit den kühlsten CPU`s war.
Aber da war ich einfach mal neugierig.

Habe noch die CPU hier, die ich mit Flüssigmetall verwendet hatte, konnte man nicht verkaufen.
Sah aus, als hätten sich Borkenkäfer drüber her gemacht.
Finsteres Zeug.

Ich frage mich nur die ganze Zeit, ob die Wärmeleitpaste von früher wirklich schlechter war.
Oh ja, die war leitend.
Kupfer- und sogar Silberbasis, dass waren noch Zeiten.

Zum Glück haben die CPU`s von heute eine so große Oberfläche. Habs trotzdem irgendwie geschafft, obwohl ich mich von den Rändern ferngehalten hatte, die WLP überall hin zuschmieren wo sie eigentlich nicht hingehört. Da kam ich mir wie ein Anfänger vor, obwohl ich früher ein Spezi für die Pasten war. Lang isses her.
 
Habe es selbst erst vor kurzem auf meiner Grafikkarte beim Umbauen mit dem Wasserkühler genutzt und die Temperaturen sind damit sehr gut.
20251206_072204.jpg

Demolition-Man schrieb:
Habe noch die CPU hier, die ich mit Flüssigmetall verwendet hatte, konnte man nicht verkaufen.
Sah aus, als hätten sich Borkenkäfer drüber her gemacht.
Ich musste viel polieren, damit die Schrift einigermaßen wieder etwas sichtbar war, dann konnte ich den 9900K Prozessor auch verkaufen.

Demolition-Man schrieb:
Ich frage mich nur die ganze Zeit, ob die Wärmeleitpaste von früher wirklich schlechter war.
Im Grunde nicht, weil das Rad nicht neu erfunden wird, nur weiter optimiert wird und physikalisch gibt es halt Grenzen.
 
Demolition-Man schrieb:
Da bin ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Klappt das heute wieder besser mit der Wärmeleitung zum Heatspreader?
Die Heatspreader werden inzwischen auch bei Intel wieder verlötet.

Demolition-Man schrieb:
Weiß nicht, wo ich das mal hatte. Mein Haswell Xeon? Wenn die Wärme sich schon in der CPU "staut", kann man wenig von außen machen.
Das waren dann halt ein paar Grad mehr. Hat dann irgendwelche Influencer zum "Köpfen" ihrer CPU gebracht. Anschließend wurde mit irgendwelchen zähen Pasten am Die herumgespielt.

Normale Anwender haben sich daran nicht weiter gestört.

Demolition-Man schrieb:
Zum Glück haben die CPU`s von heute eine so große Oberfläche. Habs trotzdem irgendwie geschafft, obwohl ich mich von den Rändern ferngehalten hatte, die WLP überall hin zuschmieren wo sie eigentlich nicht hingehört.
Einfach hauchdünn auftragen, bei Silikonpaste ist fast transparent richtig, Metalloxidpaste produziert einen grauen Schleier. Wenn du die CPU nicht mehr siehst, ist es viel. Wärmeleitpaste läuft nur raus, wenn du viel zu viel drauf hast.
 
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Seit der 9000er Intel Generation wird keine WLP mehr verwendet und sind verlötet. Dadurch ist auch die Leitfähigkeit besser geworden. Im Grunde wird deshalb auch nicht mehr so viel wie früher geköpft. Mein letzter geköpfte Prozessor, war ein 6700K.

Klar, es gibt noch Leute die trotz Lot köpfen und Roman ist da immer sehr fleißig hierzu Hilfsmittel dazu zu entwickeln, aber dann geht es wirklich nur um eingefleischte Hobby Computerschrauber, die noch das letzte an Temperatur verbessern wollen. Aber das Risiko ist heute größer ein Prozessor beim Köpfen zu zerstören, weil der auch mit dem Lot auf dem Silizium mit drauf klebt und nicht nur mit dem Kleber selber.

Habe mal einen I7 4790K Prozessor mit dem Köpfen zerstört und dabei ist nur eine winzige kleine Ecke des Siliziums beim Köpfen mit abgegangen. Gesehen habe ich es auch nur mit einem hochauflösendem Bild, was ich am Computer vergrößert habe.
 
Für das "Köpfen" hat mir schon immer die Feinmotorik gefehlt. Zum Glück ist das Thema vorbei.
War wie @Siebenschläfer schon erwähnt hat, mal mächtig im Trend.

Man falls ich nochmal umrüste, achte ich definitiv wieder auf andere Sachen, wie Verlustleistung und Kühlung.
Und gebe mir mehr Mühe beim Einbau.

Warme Grüße! Also von der CPU meine ich...;)
 
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LiniXXus schrieb:
Wobei der Hersteller bis zu 8 Jahre gewährleistet und bei uns habe ich nach ca. 2-3 Jahren keine eingetrocknete WLP feststellen können. Die war zwar dann nicht ganz so flüssig, als ich sie aufgetragen hatte, aber trotzdem noch nicht ausgetrocknet.
Ergänzung ()


Das war die nicht, die MX-5 soll ein Flop gewesen sein und viel zu flüssig.
Die MX-6 soll in Ordnung gewesen sein und die neue ist jetzt die MX-7.

Ja 8 Jahre in der Tube. Das ist was ganz Anderes auf einem Prozessor mit Warm und Kaltphasen.
Da kann die Paste schon mal austrocken.
Davon ab spreche ich nicht unbedingt vom Austrocken, sondern vom Pump Out.
Flüssige Pasten werden gerne mal vom Heatspreder weggedrückt bei wechselnden Warm und Kaltpahen über die Zeit. Da findest dann die komplette Paste am Rand des Heatspreders nicht wirklich drauf verteilt.
 
modena.ch schrieb:
Flüssige Pasten werden gerne mal vom Heatspreder weggedrückt
Das soll so sein.

modena.ch schrieb:
Da findest dann die komplette Paste am Rand des Heatspreders nicht wirklich drauf verteilt.
Was sich am Rand befindet, war zu viel aufgetragen.

Wärmeleitpaste befindet sich richtig aufgetragen nur in den mikroskopisch kleinen Vertiefungen von Kühlerbodenplatte und Heatspreader. Der Rest hat direkten Kontakt. Man sieht keine Paste mehr, wenn man den Kühler wieder abnimmt. Das ist richtig so. Was lasst ihr euch da von irgendwelchen Unsinnfluencern erzählen?
 
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Siebenschläfer schrieb:
Was lasst ihr euch da von irgendwelchen Unsinnfluencern erzählen?
Bei Wärmeleitpaste gibt es wohl einige Missverständnisse. Das Zeug soll halt keine zusätzliche Wärmeleitschicht bilden, sondern nur die Unebenheiten zwischen CPU und Kühlerboden füllen. In einer idealen Welt mit perfekter Materialverarbeitung würde der Kühlerboden und der Heatspreader komplett eben und unverkratzt sein und an jedem Punkt perfekt aufliegen, da bräuchte man gar keine WLP. Aber die Realität ist nicht perfekt. Wenn Stellen auf der CPU keine WLP mehr haben, dann lag da der Kühlerboden schon perfekt auf, da braucht es gar keine WLP.

Ich verstehe auch nicht, wie man immer von zu viel Wärmeleitpaste sprechen kann. Was zuviel ist, wird durch den Anpressdruck einfach zur Seite rausgequetscht, dass macht man bei der Demontage halt sauber. Es schadet ja nicht, ist ja nicht elektrisch leitfähig.
 
modena.ch schrieb:
Ja 8 Jahre in der Tube.
Das ist nicht richtig, das Werbeversprechen hat eine Lebensdauer von 8 Jahre vorhergesagt! Es ging nie um die Haltbarkeit der WLP in der Tube, denn in Tuben halten sie eine Ewigkeit. Ich nutze auch diese WLP seit Jahren und konnte selber nach 3-4 Jahren keine eingetrocknete WLP an finden. Das kenne ich aus der Vergangenheit mit anderem WLPs anders.

Habe eine große Tube da, daher habe ich mir noch nichts anderes gekauft und in der Regel bauen wir mit vier PCs hier alle 3-4 Jahren irgendwann um.

Steht überall noch in Produktbeschreibungen der MX-4 dabei:
Im Gegensatz zu Metall- und Silikon-Wärmeleitpaste lässt die Leistung von MX-4 im Laufe der Zeit nicht nach. Einmal aufgetragen, brauchen Sie es kein zweites Mal aufzutragen, da es mindestens 8 Jahre lang hält.
 
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