News Chatkontrolle: Innenministerium soll Zustimmung mit Trick erreichen wollen

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@shortex
Wie ist denn deine Position? Was wären deiner Meinung "neue Regelungen" in "neuen Zeiten"?
 
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@shortex Sind das nicht die, die nur Befehle befolgen?

Und auch, wenn es schwarze Schafe in der Exekutive sind; der Missbrauch von Zugriffen auf Daten von Bürgern hatte schon seine Präzedenzfälle.
 
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shortex schrieb:
Ja es gibt berichtigte kritik aber neue Zeiten brauchen neue regelungen..
Ähm, nein? Wir reden hier von einer anlasslosen und dauerhaften staatlichen Überwachung aller Bürger. Bis vor nicht allzu langer Zeit hat man deswegen z.B. China noch stark kritisiert, nun sympathisiert man mit diesem Vorgehen!? Und wenn du denkst, dass es hier nur um KiPo geht, dann hast du dich mMn stark geschnitten. Das ist ein vorgeschobener Grund, und wenn man die Hürde gepackt hat, dann wird das Gesetz immer weiter aufgeweicht, bis du der totale gläserne Bürger bist. Zudem wird die Aufweichung der Verschlüsselung sicherlich dann immer mehr dazu führen, dass auch andere mitlesen können, denn hier wird ein riesiges Tor für viel Schabernack geöffnet.
 
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Kommt sowieso. Genau wie Artikel 13/17 zum Urheberrecht. Und da waren tausende auf den Straßen. Es interessiert die abgehobene Politikerkaste einfach nicht mehr, was der Bürger will.
 
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Es handelt sich eben auch um einen Einstieg in die massenhafte Kommunikationsüberwachung. Eingeführt wird das Gesetz mit einem noblen Grund (Kampf gegen CP, der Klassiker) und Erweiterungen sind dann wesentlich einfacher umzusetzen. Dank schlagkräftigen NGOs (z.B. WeProtect Global Alliance) bekommt man solche Dinge auch immer einfacher in die Legislative eingesteuert.

Amerikanische NGOs und Firmen, Politiker mit nebulösen Eigeninteressen, das ganze Thema stinkt wie ein zwei Wochen alter Kadaver im Heizungskeller.
 
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Ich frag mich wo der Aufschrei der Bürger bleibt wie 2018 als es um Artikel 13 ging. Relativ zeitnah wurden Demonstrationen deutschlandweit organisiert. Auffällig hierbei ist es nur, dass wieder ein Unionspolitiker (Bundesinnenminister) so einen Mist verzapft. Ich frag mich wer von der haltlosen Überwachung der Bürger profitiert. Man muss sich auch mal zu Gute führen, welche Werkzeuge man den Staat (regierende Partei) selbst nach der eigenen Amtszeit in die Hände gibt und das Missbrauchspotenzial dieses Werkzeugs ist sehr hoch
 
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Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie jemand der Meinung sein kann, dass solche Maßnahmen sinnvoll, zielführend und vor allem angemessen sein sollen. Wenn damit jegliche E2E-Verschlüsselung unterbunden und Chats permanent überprüft werden sollen, wo ist da noch der Unterschied zu einem direkten Gespräch mit einer anderen Person, bei dem permanent ein Dritter daneben steht und überprüft, was beide Beteiligten sagen? Es gibt keinen.

Wenn man alle überwacht, dann fängt man schließlich auch alle Verbrecher, nicht wahr? Begründet wird es, wie immer, mit "Ja denkt denn niemand an die Kinder?!!11elf", und am Ende muss ich mir überlegen, ob ich es noch riskieren will, in einem Chat meine Kritik an staatlichen Zwangsdiensten (Wehrpflicht, etc.) zu äußern.

Zum kotzen. Mein Vertrauen in die Politik ist wahrlich grenzenlos...
 
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Unglaublich.....,aber es wäre schön wenn damit dann auch alles was die Politiker hinter den Verschlossenen Türen sagen und schreiben dann damit öffentlich gemacht werden kann und wird......
Dann hätte das ja vielleicht wirklich einen Sinn........
 
cookie_dent schrieb:
Mich macht so etwas fassungslos.
Die von uns gewählten Volksvertreter stufen uns als Kriminelle ein.
Denn nichts anderes bedeutet anlasslose Überwachung.
Sie haben halt Angst um ihre Pöstchen. Wenn sie von "unserer Demokratie" reden ist halt die eigene Macht und das Durchregieren gemeint.

Da kann man schonmal alle EU Bürger unter Generalverdacht stellen.
 
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D0m1n4t0r schrieb:
@shortex Der Staat öffnet ja auch nicht sämtliche Briefe um zu gucken was die Leute sich gegenseitig schreiben oder ob da jemand per Brief KiPo Bilder verschickt hat. Und bisher haben wir auch mit Briefgeheimnis ganz gut überlebt.

Es gab in Deutschland natürlich auch schon Zeiten wo der Staat alles mitgelesen hat und alle Briefe geöffnet hat. Diese Zeiten nannten sich "3. Reich" und "DDR" und da wollen wir definitiv nicht wieder hin. Nur autoritäre Staaten wollen immer wissen was die Bürger so machen. Einem Staat der Freiheit wirklich schätzt dem ist es egal was die Bürger sich schreiben und der braucht auch keine Angst davor zu haben was die Leute schreiben.

Ausserdem denkst du nicht weit genug.
So eine Maßnahme, nämlich Massenüberwachung, trifft die Kriminellen doch gar nicht. Die wirklich Kriminellen werden irgendein Drittanbieter OS auf ihre Smartphones drauf machen und da dann nen komplett verschlüsselten Messenger auf ihr komplett verschlüsseltes Smartphone installieren.

Diejenigen die von der Maßnahme am meisten betroffen sein werden, das sind die die nicht kriminell sind und genau das sind die die man gar nicht zu überwachen braucht weil sie nichts machen. Die wirklich Kriminellen hingegen die lachen drüber weil die längst andere Kommunikationswege haben.

Zur Bekämpfung von Kriminalität taugt sowas null. Das ist ein Scheinargument. Sobald Politiker anfangen irgendwas davon zu erzählen dass es um "Terrorismusbekämpfung" oder "KiPo Kriminalität" geht, gehts in Wirklichkeit immer um was anderes denn besagte Tätergruppen haben schon längst andere Mittel und Wege gefunden um zu kommunizieren.
Mit "Terrorismus und KiPo" kann man halt gut jegliche Überwachung begründen weil alle die was dagegen sagen, denen kann man dann direkt unterstellen, selbst "Terroristen und KiPo-Konsumenten" zu sein, also halten viele lieber den Mund.
Danke! Genau so sieht es aus...
 
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Wähler von SPD und (besonders) Union sollten sich nicht beschweren. Auf deren Mist sind die vielen Probleme dieses Landes schließlich hauptsächlich gewachsen. Wobei die Union ironischerweise nicht müde wird, die Schuld dafür bei anderen zu suchen und zu finden.
Wer solche Gurken wählt, bekommt Gurkenpolitik.
 
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Chatkontrolle ist ein Schuss in den Ofen. Mail und WhatsApp werden überwacht, also fast alle normalen Bürger, im Darknet, wo sich Täter organisieren, greift die Technik nicht und Polizeiressourcen werden gebunden, so dass das Darknet blüht.

Bevor es aber wieder heißt, da kann man wohl nichts machen, hier ein Link von Alexandra Geese, Europaabgeordnete für Digitales der Grünen, mit dem man unkompliziert eine für einen passende Mail aufsetzt und vielen EU-Abgeordneten sendet. Denn wenn die sehen - da legen Wähler drauf wert, stimmen die anders.

https://fightchatcontrol.eu/#contact-tool
 
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shortex schrieb:
Bevor hier wieder sämtliche Kleingeister mit den sogenannten Falschmeldungen auch hier kommentieren, es ist echt übel an, was Ermittlungsbehörden vor unmöglichen hürden stellen weil diese bei schweren verbechen nicht weiter kommen. Last es einem gesagt sein der aus dem BOS wesen kommt.
Ja es gibt berichtigte kritik aber neue Zeiten brauchen neue regelungen..


Welche neuen Regelungen soll es denn geben? Diese Überwachung ist faktisch eine Abschaffung der Unschuldsvermutung.

Was kommt als nächstes? Jeder ist schuldig bis er seine Unschuld beweist?

Bewegungstracking? Vielleicht Kameras in jeder Wohnung die aber "nur" auf "Bedrohungen" reagieren?
 
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shortex schrieb:
Ja es gibt berichtigte kritik aber neue Zeiten brauchen neue regelungen..
Nein, braucht es nicht. Das was hier durchgesetzt werden will ist eine grundlose Totalüberwachung der Menschen in Europa. Nur zu erwähnen, dass dies heute in irgend einer Form legitim sei ist abstoßend hoch zehn.
Meiner Ansicht nach ist jeder, der diese gut heißt oder befürwortet, auf totalitärem Gesinnungs-Terrain unterwegs.
 
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ist das wieder die kategorie mehr freiheit durch einschränkung/überwachung? natürlich nur um die demokratie zu stärken versteht sich. :freak:
 
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Mich würde mal brennend interessieren wie man als Privatperson damit umgehen soll. Bin da echt unentschlossen?!
 
Wo sind die demos? Wo die petitionen? Anscheinend gibt einfach niemand mehr was auf seine freiheit
 
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