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News Nachfolger von Cyberpunk 2077: Cyberpunk 2 könnte im Jahr 2030 erscheinen

Glub schrieb:
Ist natürlich subjektiv aber ich würde Deus Ex in allen deinen genannten Punkten eher als Negativbeispiel und minderwertig ansehen, grade im direkten vergleich zu Cyberpunk.
Äh nein. In keinem Punkt.
Deus Ex ist überall tiefer weil es sich mehr Zeit für wenig Themen lässt.

Hintergründe? Werden erklärt, haben Side-Charaktere die dazu dienen bestimmte Punkt der Welt dir näher zu bringen, so dass man nicht Dreißig-Dutzend nicht vertonte Notizen lesen muss die oft keinerlei Relevanz für Welt, Quests oder Charaktere haben.
Welt? Viel, viel, viel dichter, mehr Tiefe was das World-Building angeht, mehr tiefe was Details von Welt zum Story Zusammenhang hat, um Faktor X mehr Tiefe was das Gameplay und dessen Integration angeht.
Charaktere? Deutlich weniger so dass man auch Zeit hat mal was von denen und dessen Motiven zu sehen.
etc. etc. etc.
Dialoge? Um Welten besser mit Auswahl-Möglichkeiten die wirklich was ändern, im Gegensatz zu CP2077 wo du bis auf eine Wahl am Ende eigentlich gar nix entscheidest.

Wer wirklich behaupten möchte, dass Deus Ex weniger tief ist als CP2077, dem würde ich im besten Fall einen Mangel an Kenntnis des Materials unterstellen.

Wer allerdings sagt, dass CP2077 moderner ist, bessere Grafik hat und mehr Themen in der Breite anscheinet, der hat definitiv recht.

Leider bleibt dafür aber für nichts Zeit und so kann ich dir an nur einem einzigen Beispiel auch zeigen, wieso Tiefe nicht das selbe wie Breite ist: In CP2077 wird dir am Anfang schön via "Show don't tell" gezeigt wie Leute die es sich leisten können die Ultra-Premium-Versicherung haben. Schön und gut. Leider aber reicht es am Ende nicht für mehr über XX Stunden und so bleibt es für den anderen Teil der Medaille sowie eine wirklich sinnvolle Thematisierung, nämlich dass es den übrigen schlechter geht und dass es selbst innerhalb der Kaste "kann es sich leisten" noch Abstufungen gibt, keine Zeit. Stattdessen schneidet man noch mal das Schiff von Theseus an ohne darauf wirklich einzugehen, geht auf "KIs" ein ohne dass irgendwie sinnvoll zu erklären oder Konsequenzen dessen zu zeigen, fängt nebenbei noch Klassen-Konflikt ein, ohne dazu mehr als "oh ja ha ha, reich ist reich" zu sagen etc. etc. etc.

CP2077 ist außerhalb des DLC ein Paradebeispiel für: Flach und Viel hilft Viel und in dem Punkt gibt es in quasi keinem ernsthaften Review eigentlich Zweifel.

Was nicht heißt, dass CP2077 dabei dann ein schlechtes Spiel ist. Inszenierung, Sound-Design sowie Art-Direction sind Top, dass steht außer frage.

Es heißt nur, dass es kein tiefes Spiel ist und dem Namen "Cyberpunk" nicht ansatzweise gerecht wird.
Oder für dich, damit du vielleicht besser verstehst, wo mein und das Problem vieler anderer Kritiker mit CP2077 ist:
Wo ist die Empathie und die tiefe Betrachtung von Bladerunnern des "Do Androids Dream of Electric Sheep"?
Wo ist die allumfassende Analyse was passiert wen Leute digitalisiert werden können wie es ein Altered Carbon hat?
Wo ist der "Punk" des Neuromancer, welcher nebenbei noch ziemlich klar auf den Klassen-Konflikt von Mega Corp VS Mensch ausgelegt ist?

CP2077 hat nichts davon. Es zeigt wie oben aus allen bekannten Cyberpunk Vorlagen irgendwas, setzt dabei aber keinerlei Fokus und so bleibt alles am Ende flach und oft leider nicht "Show don't tell", selbst in wichtigen Side- oder Haupt-Quests und genau dass gefällt mir nicht und genau dass macht Deux Ex aber.


PS: Wenn bei dir Deux Ex keinen Eindruck hinterlassen hat, dann spiel es noch mal und lass die Zeit.
Das Spiel hat ohne jegliche Frage Tiefe, "Punk" sowie Philosophie und ist daher ein weit besserer Vertreter des Cyberpunk als es CP2077 (ohne Erweiterung) jemals sein kann.
 
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Rechnen wir mal mit 100 Euro Kaufpreis. Abzüglich Steam, anderes Gedöns und Mehrwertsteuer bleiben da so 50€ übrig. Bei 350 Mio € müssen die 7 Mio Kopien zum Vollpreis verkaufen um überhaupt breakeven zu werden.
Wie unrealistisch willst du sein?
 
Azeron schrieb:
Den ganzen Tag heiße Luft reden, [...]. Toller Beruf.
Du brauchst noch heiße Statistiken, heiße Prognosen mit heißen Szenarien und das Ganze noch als heiße Präsentation.

CP2077 war nicht "idiotensicher": Ich fiel vom Balkon, nachdem ich die Alte in den Helikopter reingehievt hatte. :freak:

CP2077 ist doch gut gereift. Was spricht gegen einen Nachfolger in diesem Universum?

2030 scheint mir allerdings etwas zu ambitioniert. Man darf gespannt sein ...
 
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2030 ist doch super, da ist dann auch elder scrolls 6 endlich mal aus der designphase raus:kotz:
diese ewig langen zyklen nerven nur noch.
 
DennisK. schrieb:
Cyberpunk 2 befindet sich laut dem Entwickler offiziell in Vorproduktion – eine polnische Analystenfirma geht mittlerweile von einer Veröffentlichung im Jahr 2030
:D Cool - Das Spiel erscheint dann noch vor Star Citizen.
 
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Hoffen wir mal, dass es nicht zum Half Life 3 verkommt.
🙈🙉🙊
 
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Hauptsache der Hexer 4 wird ein herausragendes Spiel und sie verkacken
es nicht, weil sich wieder zu viel vorgenommen wurde. Cyberpunk ist mir
völlig egal, denn davon habe ich noch nicht mal den ersten Teil gespielt.
Das Setting lockt mich da einfach null, wie alles im Leben ist das halt
Geschmackssache. Trotzdem drücke ich für die Cyberpunk Fans beide
Daumen, dass auch Cyberpunk 2 ein klasse Spiel werden möge.
 
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ich weiß nicht wie die internen Strukturen bei CDPR sind, aber sie produzieren gerade ein neues Witcher, dann soll auch noch die Produktion von Cyberpunk starten (nächster Schritt der Vorproduktion)...ob das mal gut geht
 
2030 hört sich so surreal an, dabei ist das schon in 5 Jahren..
 
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Dann jetzt schon mal anfangen für die Hardware zu sparen.
 
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Ich hab CP2077 damals gekauft und.... 3-4Std gespielt. Mehr war irgendwie nicht drin. Das Szenario find ich durchaus reizvoll aber irgendwie fehlte mir die Motivation mich in die Tonnen von Details reinzufuchsen.
Ich fühlte mich irgendwie erschlagen von irgendwelchen Stats, Waffen, Hacker Kram und all sowas. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür.

Witcher3 hab ich mit allen addons aufgesaugt, kam mir nie so kompliziert vor.
 
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Vigilant schrieb:
Anhang anzeigen 1691517

Von der Playtime gehen aber sicherlich noch 10-15% runter wegen Modden und Pinkelpausen😅. Die 600 muss ich aber noch mal voll machen.
CyberPunk 2077 - 1215 SpielStunden.png

Ich brauche mehr Missionen. :D
 
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Mimir schrieb:
Wird sowas von ein Day 1 kauf bei mir. Genauso wie Cyberpunk 2077 und Witcher 3.
Und ja, das meine ich ernst. Bisher habe ich keinen Kauf von CDPR bereut.
CP2077 hab ich schon bereut weil ich ein 3/4 Jahr die Story nicht durchspielen konnte weil Gamebreaking Bug in der einer Mainquest drinne war.
Aber ich hätte gerne Demenz damit ich TW3 nochmal komplett neu erleben könnte.
 
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Also einigermaßen spielbar dann 2033.
 
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DonDonat schrieb:
Äh nein. In keinem Punkt.
Deus Ex ist überall tiefer weil es sich mehr Zeit für wenig Themen lässt.

Hintergründe? Werden erklärt, haben Side-Charaktere die dazu dienen bestimmte Punkt der Welt dir näher zu bringen, so dass man nicht Dreißig-Dutzend nicht vertonte Notizen lesen muss die oft keinerlei Relevanz für Welt, Quests oder Charaktere haben.
Welt? Viel, viel, viel dichter, mehr Tiefe was das World-Building angeht, mehr tiefe was Details von Welt zum Story Zusammenhang hat, um Faktor X mehr Tiefe was das Gameplay und dessen Integration angeht.
Charaktere? Deutlich weniger so dass man auch Zeit hat mal was von denen und dessen Motiven zu sehen.
etc. etc. etc.
Dialoge? Um Welten besser mit Auswahl-Möglichkeiten die wirklich was ändern, im Gegensatz zu CP2077 wo du bis auf eine Wahl am Ende eigentlich gar nix entscheidest.

Wer wirklich behaupten möchte, dass Deus Ex weniger tief ist als CP2077, dem würde ich im besten Fall einen Mangel an Kenntnis des Materials unterstellen.

Wer allerdings sagt, dass CP2077 moderner ist, bessere Grafik hat und mehr Themen in der Breite anscheinet, der hat definitiv recht.

Leider bleibt dafür aber für nichts Zeit und so kann ich dir an nur einem einzigen Beispiel auch zeigen, wieso Tiefe nicht das selbe wie Breite ist: In CP2077 wird dir am Anfang schön via "Show don't tell" gezeigt wie Leute die es sich leisten können die Ultra-Premium-Versicherung haben. Schön und gut. Leider aber reicht es am Ende nicht für mehr über XX Stunden und so bleibt es für den anderen Teil der Medaille sowie eine wirklich sinnvolle Thematisierung, nämlich dass es den übrigen schlechter geht und dass es selbst innerhalb der Kaste "kann es sich leisten" noch Abstufungen gibt, keine Zeit. Stattdessen schneidet man noch mal das Schiff von Theseus an ohne darauf wirklich einzugehen, geht auf "KIs" ein ohne dass irgendwie sinnvoll zu erklären oder Konsequenzen dessen zu zeigen, fängt nebenbei noch Klassen-Konflikt ein, ohne dazu mehr als "oh ja ha ha, reich ist reich" zu sagen etc. etc. etc.

CP2077 ist außerhalb des DLC ein Paradebeispiel für: Flach und Viel hilft Viel und in dem Punkt gibt es in quasi keinem ernsthaften Review eigentlich Zweifel.

Was nicht heißt, dass CP2077 dabei dann ein schlechtes Spiel ist. Inszenierung, Sound-Design sowie Art-Direction sind Top, dass steht außer frage.

Es heißt nur, dass es kein tiefes Spiel ist und dem Namen "Cyberpunk" nicht ansatzweise gerecht wird.
Oder für dich, damit du vielleicht besser verstehst, wo mein und das Problem vieler anderer Kritiker mit CP2077 ist:
Wo ist die Empathie und die tiefe Betrachtung von Bladerunnern des "Do Androids Dream of Electric Sheep"?
Wo ist die allumfassende Analyse was passiert wen Leute digitalisiert werden können wie es ein Altered Carbon hat?
Wo ist der "Punk" des Neuromancer, welcher nebenbei noch ziemlich klar auf den Klassen-Konflikt von Mega Corp VS Mensch ausgelegt ist?

CP2077 hat nichts davon. Es zeigt wie oben aus allen bekannten Cyberpunk Vorlagen irgendwas, setzt dabei aber keinerlei Fokus und so bleibt alles am Ende flach und oft leider nicht "Show don't tell", selbst in wichtigen Side- oder Haupt-Quests und genau dass gefällt mir nicht und genau dass macht Deux Ex aber.


PS: Wenn bei dir Deux Ex keinen Eindruck hinterlassen hat, dann spiel es noch mal und lass die Zeit.
Das Spiel hat ohne jegliche Frage Tiefe, "Punk" sowie Philosophie und ist daher ein weit besserer Vertreter des Cyberpunk als es CP2077 (ohne Erweiterung) jemals sein kann.
Du hast so was von Recht, Human Revolution war ne Bombe, hab ich glob 6 mal durch, besonders das Ende hat gefesselt, wenn man denn alle Schalter frei hatte, was natürlich bei mir nicht der Fall war, erschrocken gewesen und gleich neues Game gestartet :D

CP 2077 werd ich mal ne Chance geben.
 
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Von mir aus kann jede News, jeder Hype fern bleiben bis der Test draußen ist.
 
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Ich habe den Hype um CP2077 nie verstanden. Es ist sicher kein schlechtes Spiel, aber auch kein Highlight. Auch grafisch finde ich das jetzt auch nur gut. Das gleiche empfinde ich auch bei Witcher 3. Ich werde mit CPR-Spielen einfach nicht warm. Ich habe wirklich versucht, die Spiele richtig gut zu finden, aber der Funke sprang nie so richtig über. Mehr als ganz okay/relativ gut sind die Spiele für mich nicht.
 
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