Es war doch bisher normal, dass das „normale“ iPhone ggfs. Vorgäner-SoCs hatte. In der 14. und 15. Produktgeneration hat man es als zusätzliches Unterscheidungsmerkmal genutzt…
In den Generationen (11/12/13) davor war zwar vielleicht der gleiche SoC in den Non-Pro-iPhones verbaut, dafür aber unter anderem mit weniger Arbeitsspeicher.
Das hat man ja jetzt nur wegen Apple Intelligence anders gehalten, dass nicht nur das normale iPhone, sondern sogar das iPhone 16e aka. iPhone SE3 im wesentlichen den gleichen SoC mit immer 8GB RAM erhalten haben.
Es war halt schon immer so, dass die NonPro-iPhones leistungsmäßig eingeschränkt waren (und dennoch den HighEnd-Android-SoCs mindestens ebenbürtig waren). Entweder über weniger RAM, oder direkt nem anderen SoC…
silentdragon95 schrieb:
Wofür braucht ein Telefon gleich nochmal mehr RAM als (vermutlich) immer noch ein Großteil der Windows-PCs?
Ich bezweifle mal stark, dass ein Großteil der Windows-Rechner noch mit 8GB RAM rumgammelt.
Und mal abgesehen davon: Hat einfach was mit Bediengeschwindigkeit zu tun. Am PC fällt es nicht auf wenn man mal ne halbe Sekunde oder Sekunde warten muss oder die Animationen mal leicht ruckelig sind.
Am Handy mit Touchbedienung sieht das Ganze schon ein wenig anders aus.
Dann laufen ja durchaus auch mal nen paar Apps im Hintergrund, wo man wohl kaum Lust hat, dass sich diese ständig neu laden und es dadurch ggfs. zu Datenverlusten, der Erforderlichkeit neuer Logins und vorallem Einschränkungen in der Bediengeschwindigkeit durch neue Ladezeiten kommt.
Sicherlich kann man ein Stück weit über Software optimieren, schließlich kamen iPhones schon immer bei teils extrem viel weniger RAM im Vergleich zu jeweils aktuellen Androiden aus. Aber das funktioniert nur bis zu einem bestimmten Maße (und dann auch nur wirklich ideal in geschlossenen Ökosystemen wo sich alle an die gleichen Regeln halten müssen).
Und dann gibts halt auch Anwendungsfälle wie die KI (keine Intelligenz), wo der RAM-Bedarf halt enorm steigt, weil halt auch die NPU den RAM belastet. Umso mehr, umso weniger man die Anfragen in der Cloud berechnen lassen will…