Bin Family-Abo-Kunde und ja +22 % fühlt sich erstmal wie ein Schlag ins Gesicht an. Runtergebrochen pro Kopf reden wir aber von knapp 3,70 € im Monat also weniger als ein Coffee-to-go. Heißt: Wer sein Abo wirklich nutzt, bekommt immer noch mehr Musik als er je hören kann, für Kleingeld.
Aber klar, das Muster zieht sich durch: Netflix hat’s vorgemacht, Disney+ nachgezogen, Amazon baut Werbung ein und will fürs Werbefrei-Upgrade extra kassieren. Spotify macht jetzt halt den „Premium ist das neue Basic“-Move.
Das eigentliche Problem: Preissteigerung ohne Mehrwert. Vier Jahre nach Ankündigung immer noch kein HiFi, dafür jetzt der Trick mit den „Basic“-Abos, die nur Bestandskunden kriegen und danach nie wieder. Klingt mehr nach Verknappungs-Marketing als nach Innovation.
Am Ende muss jeder seine persönliche rote Linie ziehen. Manche schmeißen Netflix raus, andere den Musikdienst. Streaming ist inzwischen wie Fitnessstudio: schön zu haben, aber schnell zu viel, wenn du überall brav durchbezahlst.