News Musikstreaming: Spotify Premium wird noch teurer als erwartet

Habe die Mail auch bekommen, habe mir Spotify mit meiner Frau geteilt von 14,99€ auf 17,99€ war jetzt aber auch einfach Mal zu viel (vor nicht allzu langer Zeit bei 12,99€ gestartet)

Habe mich jetzt wieder bei Bandcamp angemeldet, von einem Künstler den ich bei Spotify höre meine Lieblingsalben gekauft und in verschiedene andere reingehört, aber bewusst, nicht nebenbei zum berieseln und es war toll.
Da ich zudem nicht jeden Monat ein Album kaufe komme ich damit sogar günstiger Rum und das Geld geht an die Künstler die ich wirklich höre, es gibt eben doch noch mehr als Taylor Swift, Drake und wie sie alle heißen. Back to the roots!
 
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Arboster schrieb:
Les Dir das hier durch, da steht warum du Unterschiede hörst, oder denkst zu hören.
Dein Einwand ist weitestgehend valide und richtig, aber ganz so einfach ist das leider nicht immer.

Du weißt nicht mit welcher Bitrate die verschiedenen Zuspieler letztendlich bespielt werden. Nur weil Du in irgendwelchen Settings "Max" setzt, kann dein Receiver (oder was auch immer) eventuell einen anderen Stream mit einer Bitrate < 320 kbit/s bekommen.

Die aktuelle (!) technische Dokumentation sagt zwar, dass 320 kbit/s zwingend vorausgesetzt wird, dennoch kann es da theoretisch eine dynamische Anpassung anhand der zur verfügung stehenden Bandbreite, der Auslastung seitens Spotify, known-issues mit dem Endgerät oder anderen Faktoren geben.

Spotify nutzt übrigens neben Ogg/Vorbis (96, 160, 320 kbps) auch AAC (128, 256 kbps) sowie HE-AACv2 (24 kbps). Sicher nicht Grundlos.

Darüber hinaus kann es natürlich sein, dass Spotify das Quellmaterial noch irgendwie pre-processed (früher taten sie das angeblich wohl hinsichtlich der Loudness), aber dazu gibt es aber keine (schnell auffindbaren) öffentlichen Informationen.
 
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Hammelkoppter schrieb:
Meine Güte... Hätte nie gedacht das ne Preiserhöhung um 2 Euro hier so ein
...Oder sich damit profilieren 3€ über Indien etc. Zu bezahlen. Und die haben dann eine 5090 in der Signatur - was mir wiederum ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich habe beim 5000er Release mein Gehirn benutzt und das Geld für die 5090 weiter in Nvidia und Palantir gesteckt. Somit bezahlen diese Profilneurotiker mein Spotify Abo und mein nächstes Upgrade Nvidia 6000 komplett über meine Aktien :]
Just saying thank you:)
 
Zur Liebe meiner Freundin (Haushalt) bin ich nun von Duo Premium auf Duo Basic gewechselt... Hörbücher brauchen wir nicht. Aber wenn es nach mir geht, hätte ich auf Spotify komplett verzichtet... meine Freundin nutzt es primär... Der Fairness halber: Sie zahlt im Haushalt diverse TV Streaming -Dienste.

Als es noch die Audio-Flat bei VF, Telekom etc. gab und Spotify noch günstig und cool war.. 😎💭 Good old ⏰🥳
 
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Alphanerd schrieb:
Spotify wurde 2008 gegründet und gibt es seit 2012 in Deutschland. 13 Jahre wären realistisch.
Korrekt - dann seit 2012...
Ergänzung ()

DagdaMor schrieb:
Nutzen tue ich AM aber hauptsächlich auch nur, wenn ich unterwegs (spazieren, Gassi etc.) bin.
Im Auto ausschließlich und daheim zu 90% höre ich nur Musik von CD´s,
die ich mein Eigen nenne (werden so um die 2000 sein).
Verstehe ich, aber selbst hatte ich eine ebenso große Sammlung an Schallplatten, CDs, Kassetten.... aber die sind großteils entsorgt, verschenkt und ein Rest ist noch übrig, von dem man sich nicht trennen kann. Mein bester Kumpel hat ein halbes Museum an Vinyl-Platten, CDs, Wurlitzer-Geräten, echte Goldene/Platin Schallplatten uvm. Hat Originalsammlungen noch ungeöffnet, ist halt ein Freak. Drei größere Zimmer voll mit Musikteilen. Hat sonst kein anderes Hobby... Aber ich kann nichts mehr damit anfangen. Spotify hat man überall dabei, im Urlaub, zu Hause wenn man in der Werkstatt arbeitet, drinnen und draußen. Und man hat halt ohne langes CD einlegen, ruckzuck die gewünschte Playlist. Das geht halt mit CDs nicht...
 
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J0SH schrieb:
Wollen schließlich alle Geld verdienen, gell?!
Ja. Auch die Künstler.

Nur: bei denen senkt Spotify aber nahezu jährlich die Auszahlungen seit bestehen der Firma. Und dann wird hier über Fairness geheult weil Menschen ein Abo via VPN abschliessen. 1A Doppelmoral. :daumen:
 
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Das sind die ganz normalen Preissteigerungen. Wer in derselben Zeit sein Einkommen nicht mindestens prozentual in gleicher Höhe gesteigert hat, hat es halt nicht drauf ;)

Deren Kosten sind ja auch gestiegen, weil die Künstler und auch deren Mitarbeiter jeweils rund 20% mehr bekommen haben in den letzten Jahren, ganz sicher!
 
Weyoun schrieb:
Dann bist du ein Ausnutzer des Systems. Mit deutschem Wohnsitz und Pass soll man gefälligst deutsche Tarife buchen. Ich würde mir wünschen, dass künftig Netflix und Co. die Serien und Filme künftig vorwiegend auf Türkisch anbieten, wenn man sich mit einem türkischen Account einloggt (maximal noch auf Englisch, aber keinesfalls auf Deutsch). Wer türkisch spricht, dem schadet das nicht. Bei Spotify geht das leider schlecht, wenn Taylor Swift Türkisch singen soll.
Oh nein, ich bin vorallem eins. Verbraucher - und wenn ich die gleiche Dienstleistung/Artikel günstiger wo anders herbekomm dann kauf ich das dort.
 
0xffffffff schrieb:
kann dein Receiver (oder was auch immer) eventuell einen anderen Stream mit einer Bitrate < 320 kbit/s bekommen.
Warum sollte das so sein?
Da sehe ich absolut keinen Grund für.

Die Einstellung "Sehr hoch" bewirkt 320kbit/s. Das wird überall angegeben.
 
Ja dann holt euch doch YouTube Premium, dann seid ihr die Werbung in den YouTube Videos los und YouTube Music kann ebenfalls Musik streaming machen, auf so vielen Geräten wie man möchte.
 
Wann bieten sie ENDLICH Lossless an? Dann zahle ich auch gerne 20 Euro/Monat.
 
@DerRico
Einkommen steigen etwa 3-4% pro Jahr und mit dem draufhaben hat das nichts zu tun, Tarifvertrag gibt nicht viel mehr her. Der gilt dann für mindestens 1-2 Jahre.

Da muss ich widersprechen, 20% in 2 Jahren sind unrealistisch und auch im Musikbereich entwickelt sich die Technik: Bots statt Mitarbeiter, mehr Automatisierung und prinzipiell kann jeder heute "ohne große Kosten" Musik aufnehmen. Geht sogar zuhause.
Redest scheinbar aus Sicht eines Flugzeugpiloten, die können sich das bestimmt leisten.

Gerade wegen dieser Werte die wir gerade sehen läuft so ziemlich "alles aus dem Ruder".
Napster ist mal um die 9 € gestartet.
Immer in Prozent rechnen. 40% Erhöhung ist zb lächerlich und selten mit PK zu erklären.
 
Bin ich pissed? Hell yeah!
Werde ich kündigen? Nein, dafür nutze ich Spotify zu oft. Und wenn ich das dann noch in Relation zu 18,36 Euro setze, deren Programm ich kaum nutze, aber nicht kündigen darf...
 
Nutzen hier denn soviele Hörbucher? Als ich den Artikel hier gelesen habe, hab ich direkt auf Basic gewechselt und alles bleibt beim alten.
Einzige Sauerei finde ich das man Basic nur wählen kann wenn man Bestandskunde ist.
 
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Der Fairness halber sollte man auch erwähnen das Spotify kaum oder garkeinen Gewinn erwirtschaftet. Während Firmen wie amazon, Apple, Google etc. ihr Musikstreaming querfinanzieren können, muss Spotify irgendwann profitabel werden, dass ist nunmal der Sinn und Zweck eines Unternehmens. Wenn euch die Preiserhöhung stört, beschwert euch bei den Plattenfirmen und euren Lieblingskünstlern, die bekommen nämlich den größten Anteil der Abogebühren. Für Leute die viel und regelmäßig Musik hören, sind die 13-14€ immernoch ein fairer Preis.
 
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Goldsmith schrieb:
Einfach klasse, früher hat man sich eine Musik CD gekauft und hat gejammert, dass die 10 Titel ca. 20 Euro kosten, jetzt kann man unendlich streamen und jammert über die 14 Euro.
Wie hoch war denn die Miete für so eine CD, bzw. die monatlichen Nutzungsgebühren?

Oder gehörte einem die CD dann etwa und das etwa ein völlig schwachsinniger Vergleich?
 
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Duran schrieb:
Da muss ich widersprechen, 20% in 2 Jahren sind unrealistisch und auch im Musikbereich entwickelt sich die Technik: Bots statt Mitarbeiter, mehr Automatisierung und prinzipiell kann jeder heute "ohne große Kosten" Musik aufnehmen. Geht sogar zuhause.
Redest scheinbar aus Sicht eines Flugzeugpiloten, die können sich das bestimmt leisten
3% gibt es in meiner Branche nicht mal einfach so. Die Regel ist null. Seit Jahren, Inflation hin oder her. Die Preise für die Kunden steigen, unsere Löhne nicht.

Sollte ein bisschen witzig sein, natürlich kriegt das Fußvolk bei Spotify auch nicht mehr Geld.
 
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jabberwalky schrieb:
Habe irgendwann mal vor ein paar Jahren die Family Option gezogen. Mit war das schon bei der letzten Teuerung zu viel. Jetzt ist es aber auch allen anderen zu viel. Im November, wie die jetzige Familyoption ausläuft, geht es mit der Werbefinanziertrn Variante weiter.
Ich persönlich höre sowieso nur Radio. Nur ein Teil der Familiy nutzt Spotify intensiv.
Ich habe vor 2 Jahren mal ein Spotify Account angelegt aber habe mit der Werbeversion gestartet mir reicht das die 2-3 mal im Jahr wo ich das nutze aus, wenn ich Musik höre dann über die MP3 Sammlung, meist zu 90% Soundtracks von Spielen, Amazon Music Prime sehr selten oder Twitch Stream. Spotify wird deinstalliert sollte die Werbeversion wegfallen.
 
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