Fireplace April 2026

Pixel 4 stürzt willkürlich ab und geht in Bootloop

Piak

Commodore
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Hallo Zusammen,
ich brauch mal noch ideen. Für das Pixel 4 (nicht meins) gibts länger keine Updates mehr. Seit gestern stürzt es im laufenden Betrieb ab und startet nicht sauber durch.

Ich habe im abgesicherten Modus ein Backup gemacht, und einige Apps (nicht alle) deinstalliert. Aber das Problem besteht weiterhin. Heute nacht lag es die ganze Zeit "normal hochgefahren" nimmt man es in die Hand dauert es nicht lange bis es crasht und braucht dann meist 5-10 Boots.

Gelesen hatte ich auch, eventuell ein Problem mit den i2c Verbindungen nach Stürzen und dann Wackelkontakt.

Habt ihr noch Ideen, außer jetzt zurücksetzen?
 
Entsorgen? Updates bekommt es ja seit fast vier Jahren nicht mehr. Wird es nur noch als Wecker oder offline MP3-Player verwendet, schadet ein Zurücksetzen als letzter Versuch natürlich nicht.
 
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Kann auch gut sein das nach all den Jahren der NAND durch ist. Defekter Speicher passt zum beschriebenen Verhalten.

Aber im Ernst, ich würde da keine Zeit mehr reinstecken.
 
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Bisher war das Gerät täglich im Einsatz, mit Banking und allem. Keine Probleme.
Es wird wegen der größe genutzt..
 
Banking auf einem Gerät ohne Sicherheitsupdates ist heutzutage etwas das man sein lassen sollte. Banken haben zu dem Thema oft was in ihren Nutzungsbedingungen sollte es um Haftung gehen wenn man wegen Phising etc Geld verliert.

Abgesehen davon ist es erstaunlich das die Apps dazu noch funktioniert haben.

Wie dem auch sei, wenn der Factory Reset nicht hilft und/oder wenn der NAND durch ist, dann wars das.
 
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Piak schrieb:
Bisher war das Gerät täglich im Einsatz, mit Banking und allem. Keine Probleme.
Es wird wegen der größe genutzt..

😮 Nur mal so: Wenn zum Banking ein Gerät genutzt wird das seit 4 Jahren keine Updates mehr bekommt, ist das grob fahrlässig. Im Fall des Falles wird das auch die Bank vermutlich so sehen und ein Schaden wird nicht ersetzt. Absolutes No-Go im digitalen Zeitalter....bitte nicht mehr machen.
 
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@empower Bringt bei Smartphones selten was... wenn mans versuchen will muss aber das Gerät demontiert werden. Display, Akku etc sollte man auf keinen Fall backen, auch das sonstige Plastik eher nicht, wenn dann die reine Platine.
 
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n1tro666 schrieb:
wenn der akku noch nie getauscht worden ist, und man günstig das machen lassen kann, dann das.
das beschriebene fehlerbild klingt nach verschlissenen akku.
Der ist verschlissen, aber ist in der tat teurer als Restwert.
Ergänzung ()

nighti schrieb:
😮 Nur mal so: Wenn zum Banking ein Gerät genutzt wird das seit 4 Jahren keine Updates mehr bekommt, ist das grob fahrlässig. Im Fall des Falles wird das auch die Bank vermutlich so sehen und ein Schaden wird nicht ersetzt. Absolutes No-Go im digitalen Zeitalter....bitte nicht mehr machen.

Das sehe ich anders. Man nutzt ja Apps aus dem Playstore. Und dann gehts um eine App von der Bank aus sicherer Quelle die verschüsselt kommuniziert.

@be_myself : Danke für den Link, dass sieht vom Problem in der Tat identisch aus.
 
Piak schrieb:
Das sehe ich anders. Man nutzt ja Apps aus dem Playstore. Und dann gehts um eine App von der Bank aus sicherer Quelle die verschüsselt kommuniziert.
Das interessiert die Malware recht wenig, wenn das Betriebssystem bekannte Sicherheitsschwachstellen hat und die Malware sich als Teil des Systems ausgeben kann.
 
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Piak schrieb:
Der ist verschlissen, aber ist in der tat teurer als Restwert.
Ergänzung ()



Das sehe ich anders. Man nutzt ja Apps aus dem Playstore. Und dann gehts um eine App von der Bank aus sicherer Quelle die verschüsselt kommuniziert.

@be_myself : Danke für den Link, dass sieht vom Problem in der Tat identisch aus.

Das darfst du, ist ja deine Kohle und nicht meine...so what 🥴
 
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Mojo1987 schrieb:
Banking auf einem Gerät ohne Sicherheitsupdates ist heutzutage etwas das man sein lassen sollte. Banken haben zu dem Thema oft was in ihren Nutzungsbedingungen sollte es um Haftung gehen wenn man wegen Phising etc Geld verliert.

Abgesehen davon ist es erstaunlich das die Apps dazu noch funktioniert haben.
Will das in keinster Weise rechtfertigen mit einer triefenden Sicherheitslücke durch die Gegend zu laufen, aber funktionieren werden solche Geräte noch lange.

So streng sind die meisten Banken nicht. Solange das Gerät nicht gerootet ist, wird da kaum eine App absehbar den Dienst quittieren.

Was glaubst du, mit was für Geräten Opa Werner aus Wolkenkuckckshausen sein Online-Banking macht? Da dominieren irgendwelche uralten Samsung A-Serien oder Motorolas/Chinahandys, die seinerzeit schon ab Werk mit zweifelhaften Sicherheitskonfigurationen ausgeliefert wurden und obendrein seit Jahren mit keinem Update-Server mehr Kontakt gehabt haben.

Dagegen ist ein Pixel 4 ein Hochsicherheitstelefon.



Trotzdem ist davon dringend abzuraten, insbesondere, wenn man das Gerät im Alltag nutzt mit entsprechender Risiko-Exposition. Bei reinen Schubladen-Telefonen kann man da ein Auge zudrücken.
 
xNeo92x schrieb:
Das interessiert die Malware recht wenig, wenn das Betriebssystem bekannte Sicherheitsschwachstellen hat und die Malware sich als Teil des Systems ausgeben kann.

Rein technisch: Kannst du erklären, wie du meinst, dass das funktionieren soll?
Abgesehen davon, gibts ja noch hinundwieder so nen Play System Update und einen aktiven Playstore Malware Scanner. Wie anderer Nutzer erwähnte, gibt es inmernoch zig alte Handys mit Android ohne Updates.
Wenn die alle kompromittiert wären, wäre das schon lange bekannt. Windows 10 läuft ja auch noch.
 
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@Piak
Ich bin kein Sicherheitsexperte oder Hacker, jedoch beruflich IT-Supporter und kein IT-Neuling. Deswegen sagt mir allein schon die Erfahrung, dass das unsicher ist. Die Updates, die du erhältst, sind größtenteils oberflächlich. Schwere Lücken finden sich meist im Kernel und genau dieser wird nicht mehr aktualisiert.
Die ganzen CVEs kannst du gerne hier durchgehen: https://source.android.com/docs/security/bulletin/2026/2026-06-01?hl=de

Wenn du es genauer und schöner formuliert haben möchtest, habe ich mal die Gemini AI dazu befragt:

Letzte Android-Version des Pixel 4​

Die offizielle Software-Unterstützung für das Google Pixel 4 und Pixel 4 XL endete im Februar 2023 mit einem abschließenden, finalen Sicherheits-Patch.

  • Letzte Android-Version: Android 13
  • Letzter Sicherheits-Patch-Stand: Februar 2023 (bzw. Oktober 2022 für die regulären monatlichen Updates vor dem finalen Bugfix)
Das bedeutet, dass das Gerät seit über drei Jahren keine System- oder Kernel-Sicherheitsupdates mehr erhalten hat.

Bekannte Sicherheitslücken und das Risiko für Banking-Apps​

Da das Gerät auf dem Softwarestand von Anfang 2023 eingefroren ist, existieren mittlerweile hunderte bekannte und dokumentierte Sicherheitslücken (CVEs) im Android-System und in den Hardware-Treibern (z. B. von Qualcomm), die auf dem Pixel 4 nicht mehr geschlossen wurden.

Wie gefährlich ist das konkret für Banking-Apps?​

Das Risiko ist erheblich, allerdings läuft ein Angriff meistens nicht direkt über die Banking-App selbst ab, sondern über das kompromittierte Betriebssystem.

  • Sicherheitsanker greifen ins Leere: Banking-Apps verlassen sich auf die Integrität des Betriebssystems. Wenn im Kernel oder in den Medientreibern ungepatchte Lücken existieren, kann Schadsoftware (z. B. durch einen präparierten Link im Browser oder eine scheinbar harmlos wirkende App aus dem Store) tiefere Systemrechte erlangen (Privilege Escalation).
  • Ausspähen von Daten: Einmal infiziert, kann Malware im Hintergrund Tastatureingaben aufzeichnen (Keylogger), den Bildschirminhalt bei der TAN-Eingabe abgreifen oder SMS-TANs unbemerkt abfangen und weiterleiten.
  • App-Blockaden durch Entwickler: Viele Banken verschärfen die Mindestanforderungen an die Android-Version aus genau diesen Gründen. Aktuell funktioniert Android 13 zwar noch bei den meisten Banken, es ist jedoch absehbar, dass die ersten Banking-Apps den Dienst auf Android 13 verweigern werden, sobald die internen Sicherheitsrichtlinien der Banken Android 14 oder neuer voraussetzen.
Wichtiger Unterschied: Google Play-Systemupdates

Was das Gerät noch eine Weile schützt, sind die Google Play-Systemupdates und App-Updates über den Play Store. Google aktualisiert dadurch einzelne Core-Komponenten (wie WebView für die Anzeige von Webinhalten). Dies schließt jedoch keine tiefgreifenden Lücken im Android-Kernel oder in den Hardware-Treibern des Pixel 4.

Fazit & Empfehlung​

Für alltägliche Dinge wie Surfen, Fotografieren oder Gaming im WLAN kann das Pixel 4 noch genutzt werden. Für sensibles Mobile Banking ist das Gerät jedoch nicht mehr zu empfehlen. Solltest du das Gerät unbedingt weiter nutzen wollen, wäre die Installation eines alternativen, noch gepflegten Custom-ROMs (wie LineageOS oder PixelExperience mit aktuellen Android-Sicherheitspatches) eine Option. Allerdings führt das Aufspielen von Custom-ROMs (durch den dafür notwendigen offenen Bootloader) bei vielen Banking-Apps erst recht dazu, dass sie den Dienst aus Sicherheitsgründen komplett verweigern.
 
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xNeo92x schrieb:
Die ganzen CVEs kannst du gerne hier durchgehen:
Deren Gefahrenpotenzial aber auf der Grundlage eingeordnet wird, dass sämtliche anderen Sicherheitsebenen erfolgreich umgangen oder deaktiviert worden sind. Steht bei jedem Patch dabei.
Zusätzlich erfordern die meisten Lücken noch einen physischen Zugriff auf das Gerät.

Ja, die Lücken sind da und summieren sich mit den Jahren. Nichtsdestotrotz werden solche Lücken in der Realität sehr selten bis gar nicht ausgenutzt, obwohl sehr ausführlich dokumentiert im AOSP.

Eine aktuelle App auf einem älteren Betriebssystem schützt dich besser als eine veraltete Version dieser App auf einem aktuellen Betriebssystem.
 
Die App an sich wird, wie bereits gesagt, gar nicht erst bemerken, dass das System kompromittiert ist.
Und physischer Zugriff ist nicht zwingend notwendig.
Nochmals eine Ausgabe aus Gemini:

Um Banking-Apps zu kompromittieren, nutzen Angreifer in der Praxis selten eine einzelne „Super-Lücke“. Stattdessen kombinieren sie eine Kette von Schwachstellen (Exploit-Chains).

Für Banking-Apps sind vor allem zwei Kategorien von CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) gefährlich: Remote Code Execution (RCE), um Schadcode auf das Gerät zu bringen, und Elevation of Privilege (EoP), um die Sicherheitsbarrieren (Sandboxen) von Android zu durchbrechen.

Da das Pixel 4 seit Anfang 2023 keine Kernel- und Treiber-Updates mehr erhält, ist es für viele dieser teils aktiv ausgenutzten Lücken anfällig. Folgende konkrete Schwachstellen-Typen und CVEs sind beim Einsatz von Banking-Apps brandgefährlich:

1. Das "Schnittstellen-Einfallstor": Kritische Bluetooth- & Medialücken​

Diese Lücken ermöglichen es Angreifern, Schadcode ohne Interaktion des Nutzers auf das Gerät zu schleusen – beispielsweise über manipulierte Mediendateien im Browser oder Funkverbindungen.

  • CVE-2026-0059 (Bluetooth Heap Overflow): Eine neuere, kritische Schwachstelle im Android-System. Ein Angreifer in Bluetooth-Reichweite kann Schadcode auf dem Gerät ausführen, ohne dass der Nutzer eine Bestätigung anklicken muss.
  • CVE-2026-0006 (Critical System RCE): Ermöglicht die Ausführung von Remote-Code direkt auf Systemebene, ebenfalls komplett ohne Nutzerinteraktion.

2. Der "Sandbox-Ausbrecher": Android Framework & Kernel EoP​

Normalerweise läuft jede App (auch eine Schad-App) in einer isolierten Umgebung (Sandbox). Sie kann nicht sehen, was in der Banking-App passiert. Privilegien-Eskalationen hebeln diesen Schutz aus.

  • CVE-2025-48595 (Framework Integer Overflow): Diese Schwachstelle im Android-Framework wird aktiv von Angreifern ausgenutzt. Hat sich eine scheinbar harmlose App (z. B. ein vermeintliches Update oder ein Tool aus inoffiziellen Quellen) erst einmal auf dem Gerät eingenistet, erlaubt diese Lücke der App, im Hintergrund und völlig unbemerkt tiefgreifende Systemrechte zu erlangen.
  • CVE-2025-48623 & CVE-2025-48637 (Kernel-level pKVM): Sicherheitslücken auf Kernel-Ebene sind der absolute Worst Case. Sie erlauben es Schadsoftware, die Kernschichten des Betriebssystems zu manipulieren. Ist der Kernel kompromittiert, verliert das System jegliche Kontrollfähigkeit darüber, welche App welche Daten liest.

3. Der "Grafiktreiber-Spion": Qualcomm Adreno GPU-Lücken​

Da das Pixel 4 einen Qualcomm-Snapdragon-Prozessor nutzt, betreffen ihn Hardware-Treiberlücken besonders hart. Wenn der Grafiktreiber manipuliert werden kann, lässt sich im schlimmsten Fall der Bildschirminhalt abgreifen.

  • CVE-2025-27038 (Qualcomm Adreno GPU Use-After-Free): Eine Schwachstelle beim Rendern von Grafiken (beispielsweise über den Webbrowser Chrome), die nachweislich von kommerziellen Spyware-Anbietern im Umlauf aktiv ausgenutzt wurde. Dadurch lässt sich Schadcode mit den Rechten des Grafiktreibers ausführen.

Was bedeutet das konkret für das Banking?​

Wenn ein Angreifer eine Kombination aus den oben genannten Lücken (z. B. CVE-2026-0059 zum Reinkommen und CVE-2025-48595 zum Rechte-Eskalieren) auf dem Pixel 4 nutzt, sieht das Szenario so aus:

  1. Overlay-Angriffe: Die Schad-App legt sich unsichtbar oder als täuschend echtes Imitat über deine echte Banking-App. Wenn du deine PIN oder Passwörter eingibst, tippst du sie in die Schad-App.
  2. Keylogging & Screen-Scraping: Durch die ausgehebelte Sandbox kann die Malware unbemerkt Screenshots machen oder Eingaben protokollieren, während du deine Überweisung tätigst.
  3. TAN-Abfangen: Höhere Systemrechte erlauben es der App, den Benachrichtigungsdienst oder die SMS-Datenbank auszulesen. Die SMS-TAN oder Push-TAN der Bank wird abgefangen, an den Angreifer weitergeleitet und auf deinem Display sofort als „gelesen“ gelöscht, damit du nichts merkst.
 
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Selbst bei aktueller custom Rom und neuem Kernel sind die einzelnen Firnwares der Hardware veraltet und voller Sicherheitslücken. Bluetooth, WLAN, Modem, das alles eben. Das können (und dürfen) die nicht ausbessern.
 
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