News Spotify Premium: Lossless-Musikstreaming ist jetzt wirklich gestartet

@zEtTlAh Naja, an irgendeiner Stelle der Kette muss ich ja von digital nach analog wandeln.
 
@Madcat69 Muss nicht. Aber lassen wir mal die digitalen Endstufen weg :)
 
Ich habe Premium und bei mir geht nur "Sehr Hoch" - Verlustfrei steht da nicht, App ist aktuell.
 
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Meinst Du Class-D oder ist mir da eine Technik entgangen?
 
Ebenso nicht hier, alles aktuell, Premium da aber nur sehr hoch, Desktop + Handy
 
Wenn ich mir die Kommentare hier so durch lese, finde ich es ziemlich schade, wie in Teilen miteinander umgegangen wird.

Wir leben in einer freien Demokratie, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, und dazu gehört auch das Recht auf eine Meinung, die Anderen nicht zusagt.

Dafür muss man aber nicht sprichwörtlich unter die Gürtellinie gehen.

Es gibt Menschen, die hören den Unterschied, und es gibt Menschen die hören ihn nicht. Deswegen ist niemand besser, schlechter, intelligenter, dümmer oder sonst etwas.

P.s.:
Ich gehöre zu denjenigen die den Unterschied hören und ich bin auch froh darum!
 
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zEtTlAh schrieb:
@Madcat69 Muss nicht. Aber lassen wir mal die digitalen Endstufen weg :)
Also an irgendeinem Punkt muss man immer zu analog wandeln. Denn spätestens der Schallwandler (Treiber), der dann die Lautsprechermembran zur Tonerzeugung bewegt, kann mit einem digitalen Signal nix anfangen. Gut, könnte er theoretisch schon, wenn man nur Rauschen haben will.

Entsprechend musst du das digitale Signal irgendwo davor in ein analoges wandeln.
 
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Nun gibt es aber auch Alben mit die mit 96khz produziert sind, manche von Black Sabbath zum Beispiel. Die wären dann bei Spotify ja nach wie vor nicht verlustfrei.

Und hat Spotify schon die Klangverfärbung durch den Encoder in den Griff bekommen? Die warme Note kann ja nicht durch die Bank weg am Verlust liegen.
Ergänzung ()

Arboster schrieb:
Bei Bluetooth Kopfhörern? Nein.
Meine Maxwell übertragen mit 24bit 48khz. Da wird es hörbar sein. LDAC wird mit Sicherheit auch profitieren, wenn auch nicht so ausgeprägt.
 
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budspencer schrieb:
Ich habe Premium und bei mir geht nur "Sehr Hoch" - Verlustfrei steht da nicht, App ist aktuell.
Ja, weil das Feature schon in der App existiert, aber noch nicht freigeschalten wurde für dich(unsichtbar).
Die schalten es vermutlich nicht für alle gleichzeitig frei, damit im Zweifel nicht alle ein verbuggtes Spotify abbekommen, denke ich.

Ich gehöre zu denjenigen die den Unterschied hören und ich bin auch froh darum!
+1 Ich höre den Unterschied selbst über meine stereo Smartphone Lautsprecher. Solang es besser und nicht schlechter klingt, alles gut!
 
Weyoun schrieb:
Wie genau läuft das mit Amazon Music Unlimited über Audible (habe ich noch nie gehabt)?
Du klickst bei Amazon Music (Website / App) auf das Audible-Symbol und wählst Dir ein Hörbuch aus.
Im Anschluss: Anhören - nicht mitschneiden latürnich! 😉
Thaxll'ssillyia schrieb:
Das Ergebnis war prinzipiell recht eindeutig, niemand konnte die höhere Bitrate eindeutig raushören.
Das ist ja auch gut so.
Nur spricht bei den heutigen Speicherplatzgrößen (und Preisen) absolut nichts dagegen gerade Musikdaten im bestmöglichen Zustand als Ausgangsbasis abzuspeichern - und dann bei Bedarf runter zu rechnen.

Witzig ist auch, dass der einzige Grund, warum man verlustbehaftetes Audio benötigt, bisher von keinem Fanboy auch nur genannt wurde: Begrenztes Mobilfunkvolumen. Auch ein kleiner Hinweis darauf, dass es einigen mehr um Meinung/Weltanschauung gehen muss. 😂
Denn: Technisch spricht ja überhaupt nichts dagegen Lossless zu nutzen, wenn es angeboten wird. 🤷‍♂️
 
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Skaiy schrieb:
Auf beiden Seiten versuchen dann manche die andere Seite zu bekehren und checken nicht, dass es einfach individuell ist.

Ich höre ganz klar einen Qualitätsunterschied zwischen MP3 und Hi-Res und das hat nichts mit verschiedenen Lautstärken zu tun, wenn ich auf einmal Dinge höre, die ich vorher nicht so wahrgenommen habe oder es sich einfach dynamischer/voluminöser anhört.

Beide Seiten sollten den Anderen aber nicht ihre Erkenntnisse absprechen.
+1

Genau so sehe ich es auch!

Ich find der Hz-Vergleich ist auch ein recht guter in der Hinsicht. Viele hier haben ja bereits geschrieben, dass es absolut individuell ist und jedes Ohr anders ist. Genau wie bei den Hz-Zahlen am Monitor - die ja faktisch besser sind 60<120 - nehmen es manche wahr, manche nicht.
Möglicherweise ist der Anteil bei Hz.-Zahl ggü. Lossless anders verteilt, aber das ändert an der Tatsache ja nix.

Topic:
Ich hab damals auch mal Tidal & Co mit den Lossless-Optionen ausprobiert und muss sagen, dass man da schon einen Unterschied wahrnimmt. Gerade bei Live Alben in der "Breite", für mein Empfinden. (DT880 600 Ohm @ Loxjie A30 DAC). Aber auch beim mobilen Hören auch im Auto (Dynaudio Soundsystem).

Letztlich muss ich aber sagen, dass Spotify von der UI und der Stabilität der App bei mir immer am besten funktioniert hat, sodass ich bei Spotify geblieben bin.
Mal schauen, wie sie es umsetzen.
 
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mchawk777 schrieb:
Witzig ist auch, dass der einzige Grund, warum man verlustbehaftetes Audio benötigt, bisher von keinem Fanboy auch nur genannt wurde: Begrenztes Mobilfunkvolumen.
Ich bin bei der Preiserhöhung auf Youtube Music umgeschwenkt und mußte feststellen, dass Spotify das nächste Lied bereits vorab runterlädt/puffert und wenn man mit dem Auto in ein Funkloch kommt, die Musik weiterspielt. Bei Youtube Music ist es im Funkloch still.

Grundsätzlich finde ich es gut, dass man es anbietet und derjenige der es hört und die passenden Wiedergabegeräte dazu hat davon profitieren kann. Mir ist es allerdings das teurere Spotify Abo nicht wert, obwohl ich das im Idealfall hören würde. Meine typische Nutzung von Musikstreaming kann das jedoch oft gar nicht in der passenden Qualität wiedergeben.
Ich würde es nur hören, wenn ich meine guten Kabelgebundenen Kopfhöhrer an der Soundblaster Z im PC anschließe und darauf dann streame. Im Auto oder mit dem Bluetooth Kopfhöhrer ist das für mich kein Zugewinn.
 
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mchawk777 schrieb:
Nur spricht bei den heutigen Speicherplatzgrößen (und Preisen) absolut nichts dagegen gerade Musikdaten im bestmöglichen Zustand als Ausgangsbasis abzuspeichern - und dann bei Bedarf runter zu rechnen.
Also bei strikt Musik stimme ich dir da zu, da braucht man schon eine wirklich große bibliothek damit das zu einem Problem wird.
Bei Filmen und natürlich Hörbüchern (wo es wirklich maximal viel Platzverschwendung ist) würde ich da aber nicht mitgehen. Das können da schnell recht viele gigabyte Unterschied machen.
Als absurdes Beispiel, ich hab da ne Blu ray mit 5.1 LPCM... der Film ist 44gb groß. Wenn du da nur stereo lpcm + Bild runter rippst sinds nur noch 34gb.....
Ist natürlich ein krasses Beispiel, gilt aber generell auch.
 
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Ericus schrieb:
Nun gibt es aber auch Alben mit die mit 96khz produziert sind, manche von Black Sabbath zum Beispiel. Die wären dann bei Spotify ja nach wie vor nicht verlustfrei.
Doch, weil verlustfrei nur bedeutet, dass es bei den PCM-Daten keine verlustbehaftete Datenreduktion gegeben hat. Lossless ist im Prinzip nur eine ZIP-Datei. Wenn ich ein 96 KHz-Master auf 44,1 KHz runterrechne, habe ich immer noch verlustfreie PCM-Daten, ich habe halt nur noch Frequenzen bis 22,05 KHz, und nicht mehr bis 48 KHz.

Mal schauen, wie lange es dauert, bis ich dafür auf die Finger bekomme: 96 KHz bringt beim Musikhören keinen Vorteil, da bei höherer Samplingrate nur höhere Frequenzen ins Audiosignal hinzukommen, die der Mensch garnicht hören kann. Eine 96-KHz-Datei verbessert nicht die Qualität im hörbaren Frequenzspektrum, weil dieses bereits von 44,1 KHz perfekt abgebildet werden kann. In der Musikproduktion macht es trotzdem Sinn, mit höheren Samplingraten zu arbeiten, da die digitalen Filter so präziser arbeiten können. Das fertige Musikstück braucht diese hohe Samplingrate aus technischer Sicht aber nicht mehr.
 
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Aber z.B. die Magnat Vintage 450 können Frequenzgänge bis 75.000 Hertz.

Ironie an Wenn ich viel Geld für solche Boxen ausgebe, muss ich diese Frequenzen doch auch hören und tue das selbstverständlich auch. Ironie aus
 
12nebur27 schrieb:
Bei Filmen und natürlich Hörbüchern (wo es wirklich maximal viel Platzverschwendung ist) würde ich da aber nicht mitgehen. Das können da schnell recht viele gigabyte Unterschied machen.
Vollkommen korrekt.
Ich habe es beispielsweise getestet via Audials die Audible-Hörbücher über Amazon Music Unlimited mitzuschneiden - was auch funktioniert hat.
Mitschnitt war zwar in flac pro Kapitel eine Datei - Das wird aber dann via AudioBookConverter (Steam) zu einer m4b-Datei mit AAC-Codierung zusammengestampft.
 
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@mario_mendel34

Danke für die Erläuterung. Es fehlt hier teilweise (mich eingeschlossen, bin nur interessierter Laie) einiges an Basiswissen, um diese Diskussion zielführend zu halten.
Nicht verwunderlich, die Theorie und Technologie dahinter ist nicht ganz trivial (Nyquist shannon theorem, Bitrate, Bittiefe, Codec, Samplingrate und oben drauf noch der Audiostack/Renderpfad, innerhalb dessen ggf. Resampling und Reencoding stattfindet)

Daraus resultiert dann nicht selten dieses das "viel hilft viel" Prinzip auf Nutzerseite, also möglichst viel Bittiefe, Samplingrate und am Kopfhörer dann noch möglichst viel Ohm.
 
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Naja, nee. Die kHz geben ja auch an, wie oft das Signal abtestatet wird, also wie viele Details erfasst werden. Davon profitiert auch die Genauigkeit bei tieferen Tönen. Die kHz zu verringern ist wie die Auflösung am Monitor zu verringern, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Lossless möglich ist.

Also es stimmt schon, die kHz sind auch dafür da, das hohe Töne "fehlerfrei" wahrgenommen werden und das wegen des Aliasings die doppelte Frequenz genommen wird (höchste Tonfrequenz im Musikstück 24khz = 48kHz Abtastrate), aber die Abtastrate kommt eben auch der allgemeinen Auflösung und Genauigkeit zugute.

FLAC funktioniert ja auch nur so, dass es sich tatsächlich nur die Daten spart, wo keine Informationen vorhanden sind. Das ist die "Komprimierung" bei diesem Dateiformat. Im Gegensatz zu beispielsweise MP3, wo vorhandene Informationen effektiv entfernt oder geclipped werden. Wenn das Master in 24bit 96kHz vorliegt ist die FLAC davon normalerweise ja auch 24bit 96kHz.
Ergänzung ()

mario_mendel34 schrieb:
Doch, weil verlustfrei nur bedeutet, dass es bei den PCM-Daten keine verlustbehaftete Datenreduktion gegeben hat. Lossless ist im Prinzip nur eine ZIP-Datei. Wenn ich ein 96 KHz-Master auf 44,1 KHz runterrechne, habe ich immer noch verlustfreie PCM-Daten, ich habe halt nur noch Frequenzen bis 22,05 KHz, und nicht mehr bis 48 KHz.

Mal schauen, wie lange es dauert, bis ich dafür auf die Finger bekomme: 96 KHz bringt beim Musikhören keinen Vorteil, da bei höherer Samplingrate nur höhere Frequenzen ins Audiosignal hinzukommen, die der Mensch garnicht hören kann. Eine 96-KHz-Datei verbessert nicht die Qualität im hörbaren Frequenzspektrum, weil dieses bereits von 44,1 KHz perfekt abgebildet werden kann. In der Musikproduktion macht es trotzdem Sinn, mit höheren Samplingraten zu arbeiten, da die digitalen Filter so präziser arbeiten können. Das fertige Musikstück braucht diese hohe Samplingrate aus technischer Sicht aber nicht mehr.
 
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@Ericus Nein, durch 96 KHz verbessert sich die Genauigkeit bei tiefen Tönen nicht. PCM benötigt lediglich 2 Samples, um die originale Waveform zu rekonstruieren. Bis 22,05 KHz sind bei 44,1 KHz bereits alle Töne in der originalen Form gespeichert.

Das lässt sich auch relativ einfach nachweisen. Digitalisier einfach ein bandbreitenlimitiertes Signal einmal mit 44,1 KHz und einmal mit 96 KHz, wandle beide wieder nach analog und schau dir beide Signale in einem Oszilloskop an. Beide Signale werden identisch aussehen.
 
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Ericus schrieb:
Die kHz geben ja auch an, wie oft das Signal abtestatet wird, also wie viele Details erfasst werden.
Sie geben an, wie häufig Details erfasst werden - nicht wie viel Details - oder gar welches (hörbare) Frequenzspektrum.
Wie viel Details erfasst werden hängt von der Bitrate ab.
 
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