News Spotify Premium: Lossless-Musikstreaming ist jetzt wirklich gestartet

mchawk777 schrieb:
Mitschnitt war zwar in flac pro Kapitel eine Datei - Das wird aber dann via AudioBookConverter (Steam) zu einer m4b-Datei mit AAC-Codierung zusammengestampft.
Wusste von dem programm noch gar nicht. Ich nutze ffmpeg für alle Arten von trascodes. Opus ist zwar mit dem Metadatenladen unter windows ein bissel nervig aber normalerweise spiele ich besonders Hörbücher eh immer über mein Handy ab.
 
Stimmt schon, läuft aber aufs Selbe hinaus. Details die auf der Zeitachse (kHz) nicht erfasst werden, können auch nicht wiedergeben werden und das betrifft nicht nur hohe Töne.

Und wenn ich ein Medium mit 24bit 96kHz in eines mit 24bit 44,1kHz konvertiere, findet definitiv ein verlustbehaftetes Resampling statt, auch bei FLAC. Wenn also ein Album in 24bit 96kHz vorliegt und Spotify nur 44,1kHz anbietet, ist das schlicht nicht verlustfrei. Ob der Unterschied zum Stream mit 96kHz wahrnehmbar ist, ist ne komplett andere Frage.
Ergänzung ()

mchawk777 schrieb:
Sie geben an, wie häufig Details erfasst werden - nicht wie viel Details - oder gar welches (hörbare) Frequenzspektrum.
Wie viel Details erfasst werden hängt von der Bitrate ab.
 
Oh, doch schon... wie innovativ.
 
@Ericus Wenn ich ein 96KHz-Signal nach 44,1 KHz konvertiere, verliere ich alle Frequenzen ab 22,05 KHz. Die kann der Mensch aber eh nicht hören. Alle Frequenzen bis 22,05 KHz bleiben perfekt erhalten, da nur 2 Samples benötigt werden, um die originale Waveform zu rekonstruieren.

Dass ein 44,1 KHz-FLAC nicht mehr lossless ist, wenn das Master in 96 KHz vorliegt, ist wirklich eine sehr steile These. Das würde ja bedeuten, dass eine Audio-CD auch nicht lossless wäre. Und die gilt gemeinhin als unkomprimiert.

Hier sieht man übrigens Messungen mit analogem Equipment:
 
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@mario_mendel34 Verlustrfreiheit bezieht sich auf die Kompression ohne Qualitätsverlust bei gegebener Abtastrate und Bittiefe. Wenn man die Abtastrate ändert (Resampling von 96 kHz auf 44,1 kHz), ändert man technisch das Signal. Somit ist die Resampling-Stufe nicht "verlustfrei" im eigentlichen Sinne, da das zeitliche Signal modifiziert wird. Nochmal, die Abtastrate bezieht sich nicht nur auf die maximal darstellbare Frequenz / den höchsten Ton.

Und damit 2 Samples reichen müssen die eingesetzten Filter optimal funktionieren - mehr Samples - geringere Fehleranfälligkeit.

Eine Audio-CD ist dahingehend "verlustfrei", dass sie ein PCM Signal mit 16Bit und 44,1khz unkomprimiert enthält, dass bedeutet aber nicht, dass es nicht Formate gibt mit denen Musik noch akkurater abgebildet werden kann. Eine Super-Audio-CD zum Beispiel. Diese enthält gegenüber der normalen deutlich mehr Informationen, ob du die dann wahrnimmst oder das Master diese Kapazität überhaupt nutzen kann ist ein völliges anderes paar Schuhe.

Vergleich einfach mal die Death Magnetic CD mit dem digitalen HD-Audio. Ich empfehle das Solo von The Day that never Comes. Die CD clipped hier hart, was beim Stream nicht passiert.

Ich bleibe dabei, die Änderung der Abtastrate ist ein Prozess, der technisch nicht verlustfrei ist und gleiches Master vorausgesetzt enthält eine FLAC mit 24bit 44,1kHz weniger Informationen als eine FLAC mit 24bit 96kHz.
 
Zuletzt bearbeitet:
mibbio schrieb:
Denn spätestens der Schallwandler (Treiber), der dann die Lautsprechermembran zur Tonerzeugung bewegt
Das stimmt allerdings. Der Grund für meinen Ursprungsbeitrag war eigentlich ein anderer. Da habe ich mich allerdings etwas verrannt. Der Gedanke war (als Beispiel): Warum wandeln und wenn ja wo ? Spätestens die Class D Endstufe würde ja dann auf Analog wandeln (für Treiber).

Ich wandle gerne so wenig wie möglich, und vor allem entscheide ich gerne wo ich wandle. Wegen der Klangfarbe. Ein Marantz SR8015 mit externer Endstufe hat sich zum Beispiel nicht bewährt. Einfach weil der eine eigene Klangfarbe hat. Ich würde aber gerne die Farbe des Streamer behalten.

Im nachhinein betrachtet war der Gedanke aber quatsch, weil das ganze Setup nicht für Musik gemacht ist, auch wenn es das trotzdem sehr sehr gut kann :)

Wie gesagt, ignorieren, ich habe mich bei dem Kommentar verrannt, weil ich da eigentlich an etwas ganz anderes gedacht habe :)

P.S. danke für den Hinweis ! Den Teil der Kette hatte ich gedanklich so oder so nicht berücksichtigt :(
 
Ericus schrieb:
Verlustrfreiheit bezieht sich auf die Kompression ohne Qualitätsverlust bei gegebener Abtastrate und Bittiefe. Wenn man die Abtastrate ändert (Resampling von 96 kHz auf 44,1 kHz), ändert man technisch das Signal. Somit ist die Resampling-Stufe nicht "verlustfrei" im eigentlichen Sinne, da das zeitliche Signal modifiziert wird.
Die beiden Begriffe lossless und lossy werden im Audiobereich wirklich nur für die Datenkompression verwendet, schon immer. FLAC ist immer lossless. Auch Apple Music bezeichnet übrigens bei Hi-Res-Songs die 44,1-KHz-Variante als Lossless, die 96-KHz-Vatiante entsprechend als Hi-Res-Lossless.


Ericus schrieb:
Nochmal, die Abtastrate bezieht sich nicht nur auf die maximal darstellbare Frequenz / den höchsten Ton.
Doch, mehr sagt die Samplingrate wirklich nicht aus. Die Samplingrate gibt an, wie oft in der Sekunde ein Sample des analogen Audiosignals genommen wird. In welcher Auflösung dieses Sample gespeichert wird, bestimmt die Bittiefe.


Ericus schrieb:
Und damit 2 Samples reichen müssen die eingesetzten Filter optimal funktionieren - mehr Samples - geringere Fehleranfälligkeit.
Die Filter funktionieren ja auch optimal. Spätestens mit der Einführung der Delta-Sigma-Wandler mit Oversampling Ende der 80er Jahre ist das Problem der Filter in ADCs gelöst.


Ericus schrieb:
Eine Audio-CD ist dahingehend "verlustfrei", dass sie ein PCM Signal mit 16Bit und 44,1khz unkomprimiert enthält, dass bedeutet aber nicht, dass es nicht Formate gibt mit denen Musik noch akkurater abgebildet werden kann. Eine Super-Audio-CD zum Beispiel. Diese enthält gegenüber der normalen deutlich mehr Informationen, ob du die dann wahrnimmst oder das Master diese Kapazität überhaupt nutzen kann ist ein völliges anderes paar Schuhe.
Das DSD-Verfahren der SACD bringt durch die 1-Bit-Quantisierung aber wieder seine eigenen Probleme mit, weswegen die ganze Welt PCM einsetzt.


Ericus schrieb:
Vergleich einfach mal die Death Magnetic CD mit dem digitalen HD-Audio. Ich empfehle das Solo von The Day that never Comes. Die CD clipped hier hart, was beim Stream nicht passiert.
Aber das Clipping ist doch, wie @calippo schon angemerkt hat, ein Problem des Masterings und hat nichts mit dem Audio-CD-Standard zu tun. Rechne dir die HD-Version selbst mal runter (mit Pegelabsenkung, um Intersample Overs zu vermeiden), und du wirst keinen Unterschied hören.
 
Muss man irgendwas für das Family Abo umstellen?
 
Schön, dass auch bei Spotify der Musik schon bald kein Musikmaterial mehr weggenommen wird.
Bin seit Tag 1 bei Spotify und danach gleich mit erscheinen vom ersten Losslessdienst (Wimp Hifi, heute Tidal), dort hin gewechselt.
Vermutlich hätte ich mein Abo damals bei Spotify nie gekündigt, wäre Lossless
auch dort verfügbar gewesen.
Ich frage mich wirklich, welchen Grund es wirklich hat, dass sie das jetzt erst einführen.
Was auch immer es ist, es ist kein technischer Hintergrund.
Jedenfalls hab ich Spotify Premium nun wieder einmal aktiviert
und werde dann auch wohl dort bleiben, bis ich mal wieder Bock auf Tidal oder Qobuz
habe.
Spotify ist halt technisch am besten und meisten von allen Diensten in verschiedensten Szenarien auch bezüglich Multiroom und Alexa, zu Hause integrierbar.
Auch bei meinem neuen Soundlink Max und Micro ist es via shortcut Taste integriert.
Integrationstechnisch kommt absolut kein anderer Dienst an Spotify ran.
Habe das Thema rund um Spotify und Lossless all die Jahre verfolgt. Und nun ist es endlich bald mal soweit.
Ich freue mich wirklich sehr darüber.
 
mario_mendel34 schrieb:
Die beiden Begriffe lossless und lossy werden im Audiobereich wirklich nur für die Datenkompression verwendet, schon immer. FLAC ist immer lossless. Auch Apple Music bezeichnet übrigens bei Hi-Res-Songs die 44,1-KHz-Variante als Lossless, die 96-KHz-Vatiante entsprechend als Hi-Res-Lossless.
Es ist halt zu beachten, dass der mögliche Übertragungsbereich ½ der Samplingrate (Abtastrate) ermöglicht.
Wäre bei 44,1 kHz einer CD halt 0 bis 22,05 kHz. Kurz den gesamten, menschlichen Hörbereich.

Was aber nicht bedeutet, dass Musikdateien, die mit einer Samplingrate von 96 kHz einen halt die vollen, möglichen 48 kHz im Übertragungsbereich nutzen. Der wäre nach wie vor höchstwahrscheinlich bei max. 22,05 kHz.

HiRes ist halt eher mit einem Monitor mit hoher Bildwiederholrate vergleichbar.
Da gibt es auch Leute, die meinen, über 60 Hz würde man keinen Unterschied bemerken.
Aber, wenn man mal mit 100 bis 144 Hz gearbeitet oder gespielt hat, merkt man ... öhm, sorry.... merke ich es, wenn ich wieder auf 60 Hz zurück gehe. 😉
 
mchawk777 schrieb:
HiRes ist halt eher mit einem Monitor mit hoher Bildwiederholrate vergleichbar.
Das kann man nicht wirklich vergleichen, denn die jahrelang üblichen 60 Hz entsprechen noch nicht einmal im Ansatz dessen, was das Auge erfassen kann. 22,05 KHz ist halt auch schon mehr, als jeder Mensch hören kann, ich bin jetzt 35 und komme nicht über 16 KHz hinaus. Und für den Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 KHz nützt einem Hi-Res nichts, weil 96 KHz diesen Frequenzbereich nicht genauer erfassen kann, als 44,1 KHz, weil 44,1 KHz halt die analoge Waveform schon perfekt erfasst (sh. den Oszilloskoptest). Hohe Samplingraten verschwenden nur Speicherplatz. Sinnvoll ist das nur während der Musikproduktion, und da kommen diese hohen Samplingraten ja auch ursprünglich her.
 
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Kann jemand von euch eigentlich schon "Losless" Option in der App? Nutze die Spotify Android Beta App 9.0.78.1116

Noch nichts zu sehen hier 😅

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Als Besitzer eines Tonstudios freut mich dies natürlich! Leider sehe ich die Option noch nicht hier in der CH. fingers crossed
 
Finde es auch komisch, dass die das nur in Wellen ausrollen und nicht so wie die anderen großen Mitbewerber sofort für alle zur Verfügung stellen.
 
knoxxi schrieb:

Den Banner hab ich auch gesehen, aber den besseren Stream gibt’s bei mir noch nicht 😀 – selbst am PC nicht. Schon witzig: groß Werbung machen und dann nix liefern 😅. Aber gut… nach der ganzen Wartezeit kommt’s auf ein paar Tage mehr jetzt auch nicht mehr an.
 
Zuletzt bearbeitet:
c9hris schrieb:
nur höre ich keine Besseren Streams
Ist halt auch schlicht noch nicht auswählbar. Mehr als „sehr hoch“ gibt es einfach nicht
 
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