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Test Anno 117: Pax Romana im Test: Grafikkarten-Benchmarks, RT- sowie Upsampling-Analysen und mehr

Ich sehe es schon kommen:
  • Release um Mitternacht
  • In der früh melden die ersten, dass das Endgame langweilig ist
 
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Chismon schrieb:
Das dürften die "Hornochsen" sein, die seit Assassin's Creed: Shadows alles von UbiSoft als "woke" brandmarken und evt. noch einige andere (die bspw. unter einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden).
Oh, es gibt Leute die das richtig ernst meinen, wo es glaube ich auch nichts direkt mit Ubisoft zu tun hat.
Erst gestern noch habe ich einen Thread im Steamforum gesehen, wo ein Poster irgendwo 20 bis 30 Quellen genannt hat die irgendeinen Aspekt beleuchten in dem Anno nicht historisch akkurat ist und es deswegen "woke" ist. Vorallem im Bezug auf die Rollen von Frauen und das es in Anno nicht genug Sklaverei gaebe...

Da stecken diese Leute Stunden, wenn nicht gar Tage Arbeit in solche Beitraege, denken aber mit keinem Neuron darueber nach, dass Anno niemals auch nur im Ansatz den Anspruch hatte historisch akkurat zu sein.
 
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Chismon schrieb:
aber irgendwann nimmt dann Mikromanagement und Komplexität überhand,
Glücklicherweise lässt sich das individuell einstellen. Sehe darin kein Problem. Und es ist halt nett, zusätzliche Optionen zu haben, wenn man Lust darauf hat.
Ranayna schrieb:
Oh, es gibt Leute die das richtig ernst meinen, wo es glaube ich auch nichts direkt mit Ubisoft zu tun hat.
Das Spiel, oder was auch immer, ist dann eh nur ein Container, der die schräge Anti-Woke-Agenda aufnimmt. Um das Spiel, oder den gerade adressierten Gegenstand, geht es im Grunde nicht.
 
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Hinsichtlich der ueberbordenden Komplexizitaet, bzw. des "erschlagen werdens" wenn man in Anno 1800 ein neues Spiel mit allen DLC startet, habe ich die Tage eine sehr gute Nachricht gelesen.

Es ist geplant dass man in laufenden Spielen zu jeder Zeit DLC dazuschalten kann, und nicht nur wie bei 1800 beim Spielstart und danach nicht mehr.

Ist eine kleine Aenderung, die aber richtig genutzt grosse Auswirkungen haben sollte. Damit passiert dann nicht so ein Mist dass zB alle Inseln einer DLC Zone von der KI besetzt sind, wenn man sich selber zu viel Zeit gelassen hat. Einfach den DLC erst aktivieren wenn man sich bereit fuehlt, dann kann die KI nicht vorpreschen.
 
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45 FPS werden mit einer RTX 4060 doch gar nicht erreicht:

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Sonst müsste man fairerweise bei AMD doch auch mindestens noch eine 7800 XT empfehlen, welche das Ziel ja wirklich nur ganz knapp verfehlt oder übersehe ich hier etwas?
 
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Alles was zählt: knackige und flüssige Texturen. RT/PT ist und bleibt für mich noch sehr, sehr lange an aller letzter Stelle ✅
 
Ranayna schrieb:
die irgendeinen Aspekt beleuchten in dem Anno nicht historisch akkurat ist und es deswegen "woke" ist.

Den Anspruch hat Anno gar nicht, auch wenn vielleicht der Titel der Spielserie (eben "Anno") das einigen vielleicht suggiert.

Nur weil etwas fiktional ist und nicht historisch akkurat (Geschichte ist z.T. auch viel hören-sagen, so dass Akkuratheit da sowieso sehr fragwürdig ist, nicht nur bzgl. Bibelgeschichten denn man braucht sich nur anzsuchauen wie gewisse totalitäte Regime heutzutage die Geschichte offiziell propagandistisch umschreiben/umdeuten, z.B. Tiananmen Aufstand/Massaker), ist das noch lange nicht "woke", ansonsten wären Science Fiction oder Fantasy (-Literatur, -Filme, -Spiele, usw.) auch generell woke, was kompletter Blödsinn ist.

Ranayna schrieb:
Da stecken diese Leute Stunden, wenn nicht gar Tage Arbeit in solche Beitraege

Tja, wenn es ihnen Spaß macht, aber im Endeffekt suchen diese doch Clicks und Aufmerksamkeit für Ihre Sucharbeit und Fehldeutungen, mehr nicht.

Diese Empörungskultur (in (sozialen) Medien, vor kurzem von Jon Stewart in einem Interview mit dem New Yorker trefflich kritisiert) heutzutage geht mir auch gehörig auf den Wecker und Anno 117 ist mit Sicherheit kein ideologisch-woker Wink mit dem Zaunpfahl (den man auch versuchen kann zu ignorieren) wie ein Dragon Age (4): The Veilguard.
 
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SVΞN schrieb:
Danke für den ausführlichen Test, der wird jetzt ausgiebig studiert. :D
Dem kann ich mich nur anschließen; Dankeschön @Wolfgang (und Redaktion) für all die Mühen! ❤️‍🩹
 
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jo0 schrieb:
wird das so gehandhabt, weil die meisten Leute upscaling nutzen
Korrekt. Deswegen sind native Benchmarks komplett sinnlos. Was bringt es mir zu wissen das GPU X nativ schneller als Y wäre, in realen Settings (upscaler) aber nicht?
 
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Mal gespannt wie größere Städte am Ende laufen, im Vergleich zu Anno 1800 (auf meinem Laptop). Gefühlt macht der immer häufiger Problemchen ^^ (RTX 3080, Ryzen 7 5800H, 16 GB RAM). Demo und Beta liefen in den kleinen Städten noch in Ordnung, wie Anno 1800 auch, aber die großen Städte waren dann doch ab ner gewissen Einwohnerzahl problematischer. Demo/Beta von 117 liefen eigentlich meist im Bereich 40-60 FPS (Limit gesetzt). Je nach Zoomstufe und was zu sehen war. Denke mal es sollte auch in der fertigen Version am Ende gut genug aussehen und 30 FPS+ die meiste Zeit haben noch. Nur das der arme Laptop wieder schreien wird, Kopfhörer wie üblich Pflicht ;)
 
Vigilant schrieb:
Sehe darin kein Problem. Und es ist halt nett, zusätzliche Optionen zu haben, wenn man Lust darauf hat.
Jeder/jedem, wie es ihr/ihm gefällt, man muss sicherlich nicht alle DLCs von allen Spielen besitzen, die man hat, außer vielleicht man leidet chronisch unter FOMO.

Wie tief man eintauchen will, bleibt jeder/jedem selbst überlassen, aber natürlich lässt sich bei etlichen Add-Ons die Komplexität und das Mikromangement irgendwann nicht mehr herunter regulieren (wenn man alles gleichzeitig laufen lässt/installiert hat) und genauso wie bei anderen Spielen (z.B. Solaris, City Skylines, Total War: Warhammer, Anno 1800) ist es fraglich, ob es das (Ausmaß an DLCs) braucht.

Fakt ist aber, daß es dafür eine Nachfrage zu geben scheint und einige Publisher (nicht nur UbiSoft, ich denke ein Paradox noch viel mehr/vordergründiger, auch ein Sega, usw.) an DLCs gut verdienen.

Solange das Hauptspiel (für den angesetzten Preis) dann nicht zu dünn oder gar lückenhaft ausfällt (weil in der Gier eines Publishers dann Teile des Hauptspiels ausgeliedert wurden, um diese als DLCs teuer zusätzlich zu verkaufen, wie bei Paradox Spielen leider oft der Fall, siehe BattleTech, The Lamplighters League und auch bei Vampire The Masquerade: Bloodlines 2 wollte man das - bis zum einem öffentlichen Shitstorm nach Bekanntwerden - auch noch so tun), ist das verständlich und ob man da mitgeht, einer/einem selbst überlassen.
 
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Ranayna schrieb:
Oh, es gibt Leute die das richtig ernst meinen, wo es glaube ich auch nichts direkt mit Ubisoft zu tun hat.
Erst gestern noch habe ich einen Thread im Steamforum gesehen, wo ein Poster irgendwo 20 bis 30 Quellen genannt hat die irgendeinen Aspekt beleuchten in dem Anno nicht historisch akkurat ist und es deswegen "woke" ist.
Ja, einfach als das abstempeln, was es ist: Narzisstisches Sensationsgeheische um der Aufmerksamkeit wegen.

Ranayna schrieb:
Vorallem im Bezug auf die Rollen von Frauen und das es in Anno nicht genug Sklaverei gaebe...
Ach, keine Sorge. Sowas historisch der Political Correctness wegen zu richten, dafür sorgen gerade die Schweden mit ihrem EU5, um dabei die Serie in den Abgrund zu schicken … 🚩

OpenSystemFan schrieb:
EU5 hat einfach nochmal 3 Schippen drauf auf den Spielspaß.
Ja, "Spielspaß" mit leider einer Menge Fehlern und noch mehr ahistorischem Nonsense, was bei der Menge an Bugs und inhaltlichem Quatsch zumindest zur Zeit als Gerücht betrachtet werden muß — Die Leute haben mitunter zur Hälfte Frauen als Könige und sogar schwarze Herrscher in Europa!

Woker Schwachsinn aus Schweden Spanien und Geschichtsrevisionismus vom Feinsten.
Mit EU5 hat Paradox meiner Meinung nach die Serie (zumindest inhaltlich) gekillt.



Zurück zur Technik: Technisch betrachtet, ist Europa Universalis V aber in jedem Fall eine absolute Vollkatastrophe und nicht im Geringsten mit Anno zu vergleichen (nicht einmal mit Vorgänger Anno 1800).

Da wird im Vergleich mit Anno 117 hier von Related Designs in Mainz aus deutschen Landen (respektive vom BlueByte-Urgestein aus Düsseldorf?) wieder mal solides technisches Handwerk an Spiele-Programmierung abgeliefert, wovon sich die Schweden aber mal einige Scheiben abschneiden können und dringend ein paar Blaupausen zur Leistungsoptimierung abgucken sollten!

Der Benchmark-Test von PC Games Hardware vor Wochen, hat da schon die exzellente Optimierung angesprochen.

Anno ist da zumindest was die Leistung betrifft über jeden Zweifel erhaben und kann EU5 einfach x-fach in die Tasche stecken — Natürlich, Anno ist kein BF6, was selbst noch auf einem Bulldozer spielbar ist, aber …

Ironischerweise sind die Kollegen von DICE aus dem hohen Norden, also die anderen Schweden, irgendwie immer deutlich begabter, was das Technische betrifft … Versteh' Wer will.

Es wird zumindest offensichtlich klar, weswegen PDX keine öffentliche Demo gemacht hat …
 
DaHell63 schrieb:
Kann man machen, wenn man an der Realität vorbei testen will.
Ich hatte gehofft, dass der Smiley anzeigt, dass ich meine Aussage an der Stelle etwas "flappsig" meine. Ich kann den Ansatz den @Wolfgang hier gewählt hat, verstehen und es ist auch ein Ansatz, der von Teilen der Leser so gewünscht wurde.

Gleichzeitig haben wir allerdings auch an der Stelle eben andere Meinungen:
McABC schrieb:
Ich kann die Spieletests auf Computerbase, was den Vergleich von Grafikkarten bei Benchmarks angeht, wirklich nicht mehr ernst nehmen. Es herrscht eine gewisse Willkür und Subjektivität vor, die mich einfach nur enttäuscht.
Und diese Meinungen muss man an der Stelle auch respektieren, eben weil sie durchaus auch valide ist. Und das auch aus einem Grund:
McABC schrieb:
Meine Einschätzungen zu den einzelnen Upscaling Techniken sind allerdings subjektive Eindrücke, die für andere Personen anders wirken können. Aber genau auf dieser subjektiven Grundlage werden hier auf CB die GPU's aufgeteilt und Gaming Benchmarks durchgeführt.
Natürlich ist am Ende die Einschätzung der Bildqualität immer auch subjektiv. Keine Frage und natürlich kann man sich an bestimmten Artefakten mehr oder mal weniger stören. Gleichzeitig werden hier jedoch die Anzahl der Artefakten und Co immer mit einbezogen und auch erläutert, warum welcher Modus für welche Grafikkarte verwendet wird.

Es ist leider ein zweischneidiges Schwert in dem Fall, weil Zeit auch für solche Tests kostbar sind und die Kosten immer auch etwas im Hinterkopf behalten werden müssen. Wie immer gilt halt: Nicht nur einen Test lesen, sondern mehrerer.
 
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Norebo schrieb:
Warum stollte ich in einem Spiel, wo ich die Zeit und Muße hab Grafikqualität zu geniessen, Frame Generation einsetzen, um diese dann durch Schmiereffekte und Artefakte zu zerstören?
Schmiereffekte hab ich noch nie bei Frame Generation gesehen und Artefakte sobald die Basisframerate mal über 40 liegt, auch noch nie, vor allem nicht in langsamen Spielen wie Anno eines ist.

Und genau dann nutze ich doch erst recht FG bevor ich alternativ auch nur ein einziges Setting von Ultra auf Hoch zurückdrehen müsste.
 
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Taxxor schrieb:
Schmiereffekte hab ich noch nie bei Frame Generation gesehen und Artefakte sobald die Basisframerate mal über 40 liegt, auch noch nie, vor allem nicht in langsamen Spielen wie Anno eines ist.
Spielt man solche Strategie-Spiele nicht ohnehin mit Bildbegrenzung bei 30fps?

Ich begrenze die Bildrate bei Europa Universalis, Anno und Konsorten immer auf 30 Bilder/s.
 
TechFA schrieb:
Spielt man solche Strategie-Spiele nicht ohnehin mit Bildbegrenzung bei 30fps?
Da wäre mir das scrollen über die Map zu ruckelig, ich würde auch hier nicht unter 45 gehen wie CB auch empfielt.
Und wenn da ne 4060 z.B. mit Maxed Settings in 1440p nur noch 31 FPs packt, würde ich die mit FG auf 45-50 heben wollen
 
und ich auf 24 fps
 
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TechFA schrieb:
Spielt man solche Strategie-Spiele nicht ohnehin mit Bildbegrenzung bei 30fps?
Nö, wieso. Wenn mehr geht, warum limitieren? Ich verwende "überschüssige" Leistung auch gerne für DLDSR auf 4K.
 
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