News Trend im März: Windows 11 profitiert immer mehr von nahendem Windows-10-Ende

sikarr schrieb:
Das tut Linux generell auch, dann gabs bei Dir ein anderes Problem.
Komische Aussage.
Jedenfalls:
-Soundkarte wurde alle 5 Sekunden mit einem lauten Ploppen aus den Boxen schlafen gelegt, nur um bei jedem Systemsound genauso wieder geweckt zu werden. Der drölfte "Hack" hat endlich funktioniert, nachdem ich rausfand, ob meine Distri-der-Wahl nun PulseAudio oder Pipewire nutzt oder so. "Sleep" wurde plump deaktiviert.
-Alle mal wollte, nach dem Wecken des PCs aus dem Ruhezustand, mein Monitor sich nicht mit erwecken lassen
-Davinci Resolve (hat nen eigenen Linux Installer) ließ sich nicht öffnen, da die Zlib-Bibliothek fehlte, da meine Distri nun Zlib-ng nutzt -> da fehlte mir dann die Lust, in irgendeinem Forum die Sonderlösung zu finden.

Primär meine eigene Dummheit war, dass ich nicht gecheckt hab, warum es so "schwierig" ist, ne weitere Festplatte automatisch zu mounten und dem aktuell angemeldeten User auch zur Bearbeitung zur Verfügung zu stellen.

Windows hingegen: Per Rufus den Installer "entschlackt" -> Installiert -> die üblichen Anleitung für Minimierung des Datensendens befolgt -> Treiber installiert -> Programme installiert -> läuft. Also auch nicht die perfekte Sache, aber es kostet(e) mich immerhin weniger Zeit und Nerven.
 
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Microsoft will doch gar nicht, dass ich auf Win 11 umsteige.
Ich kaufe mir nicht extra ein 30 bis 50 Euro teures TPM Modul für mein spezielles Mainboard. Fällt aus.

Hat sich erledigt
 
Zuletzt bearbeitet:
areiland schrieb:
Werbung in dem Sinne gabs nie,
Doch, z.B. bei der Neuinstallation im startmenü, in der Mail App oder in den Einstellungen.
(Nur was mir spontan einfällt, gibt sicher noch mehr)


Scirca schrieb:
Aber spiel mal [...] Counter Strike auf Linux.
Funktioniert - sogar mit Windows Nutzern zusammen.
 
0815 User werden jetzt auch immer schneller wechseln, ist jetzt aber auch absolut nichts verwunderliches…
 
Auf Arbeit habe ich diese Woche Windows 11 bekommen. Besser ist nichts geworden. Schlimmer vieles.
  • Der Editor ist optisch furchtbar zu bedienen und das Druckenfenster dauert so viel länger
  • Die Taskleiste konnte ich unter Designs zumindest anpassen, damit sie wieder okay aussieht
  • Das Kontextmenü bedarf jedesmal zwei Klicks zum ausklappen
  • Die Symbole auf dem Desktop haben einen höheren Abstand sodass weniger in eine Spalte passt
Das sind alles wohlgemerkt rudimentäre Dinge. Wie kann man sowas auf den Markt werfen 🤯
 
sikarr schrieb:
Na Windows 11 ist ja nochmal schlimmer als Windows 10. Ich wäre auch lieber auf Windows 7 geblieben.
Bei der mittigen Taskleiste passt "schlimmer" bestimmt, ansonsten gibt es bei mir nichts, was mit Windows 11 schlechter geworden wäre.
 
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IDontWantAName schrieb:
dass Windows 10 noch 6 Jahre ESU Updates bekommt.
Es sind meines Wissens nur 3 Jahre (also 3x je 1 Jahr buchbar) und nicht 6. Außerdem muss man jährlich dafür bezahlen, was es auch für viele Privatnutzer uninterressant macht. Einfach weil sie bisher auch nichts für Windows bezahlen mussten, zumindest nicht wissentlich. Denn die Meisten haben Windows 10 entweder zum PC dazubekommen oder per Gratis-Upgrade von Windows 7 oder 8.x.
 
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KitKat::new() schrieb:
(Nur was mir spontan einfällt, gibt sicher noch mehr)
Für MS Produkte, was ich durchaus für legitim halte und die man recht einfach unterbinden kann. Aber eine beim öffnen eines Explorerfensters aufploppende Werbung a'la "dieses Explorerfenster wird ihnen präsentiert von: Sseeitenbacher" hat bestimmt noch keiner sehen müssen.

Auf meinem Androiden (ooh mein Gott, das ist ja sogar ein Linuxderivat) werde Ich von wesentlich mehr störender Werbung belästigt, als unter Windows 11, das mich mit genau null Werbung belästigt. Das schon seit vielen Jahren, weil ich diese Dinge schon unter Windows 8/8.1 abgestellt hab. Dank meines im MS Konto gesicherten Benutzerprofils werden diese Einstellungen selbst nach einer Neuinstallation von Windows 10/11/irgendwas direkt angewendet und halten diese Sachen zuverlässig von mir fern.
 
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Loopman schrieb:
Und da läuft selten Windows drauf.
Visualisierung bzw Bedienoberfläche/Nutzer Programm haben schon relativ oft Windows als Unterbau. Allerdinsg müssen solche Rechner auch nicht wirklich in der Domäne Freigabe ins Netz bekommen.
Dann ist nämlich auch egal, ob die eine veraltete Windows Version haben und der Maschinenbediener lädt dann auch keinen Mist herunter.
 
Servus miteinander,

ich kann alle, die mit dem Gedanken spielen, zu Linux zu wechseln, darin bestärken.
Auf einem Notebook und zwei Mini-PC (Am TV) habe ich schon länger Linux Mint im Einsatz. Auf diesen Systemen wird außer Browser und VLC Player praktisch nichts genutzt. Einzig die Installation eines USB-Wifi Sticks war nicht Plug and Play, sondern hat mich etwas Sucharbeit gekostet um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Ich habe auf meinem relativ modernen Gaming Rechner seit ca. 1 Monat Linux Mint am Laufen (7600X + 6700XT / ASRock PG Lighting X670E) und bin sehr zufrieden. Windows ist (aktuell mit W10) mit einer auf 500 GB reduzierten Partition noch vorhanden, aber aktuell nutze ich für meine Games und Produktives ausschließlich Linux Mint.

Die Epic + Gog Bibliothek ist mit ein paar Klicks in den Heroic Games Launcher eingebunden. Bei älteren Spielen (z.B. Batman Origins aus dem Jahr 2013 oder Titan Quest Anniversary) musste ich wegen Problemen eine ältere Proton Version verwenden, was auch mit ein paar Klicks erledigt war. Steam läuft auch problemlos. Allerdings musste ich die Hardwarebeschleunigung für den Steam Client deaktiveren, weil ich einen seltsamen Performancebug mit eingeschalteter hatte.

Alle auch bereits auf Windows verwendete Programme wie Firefox / Thunderbird, Libreoffice, Teamspeak, Nextcloud, Signal Messenger, Cryptomator laufen alle ohne Probleme auf Linux und sind direkt aus der Anwendungsverwaltung installierbar. Programme wie mp3directcut gibt es nicht für Linux, dafür sind meist Alternativen wie z.B. Audacity verfügbar.

Der Veeam Agent (Backup Programm) ist unter Linux etwas umständlicher und unschöner als in der Windows Version, bietet aber die gleiche Funktionalität. Bei meinem Brother Multifunktionsgerät haben scannen und drucken per Plug and Play funktioniert. Als Scanprogramm nutze ich Naps2. Mit Naps 2 können mehrere Scanprofile erstellt werden.

Mein geliebter Winamp läuft mit Wine problemlos :-)

Die Anpassbarkeit des Desktops gefällt mir sehr gut.

Linux ist vermutlich für Gamer, die immer die neuesten Titel zocken (inkl. entsprechender Anti-Cheat Techniken) vermutlich weniger geeignet. Für alle anderen wie mich, uneingeschränkt empfehlenswert.

Auf dem PC meiner Mutter (i5-4. Generation) wird demnächst auch Linux Mint installiert.

Ich bin total zufrieden und bereue den Schritt in keiner Weise. Ich bin beeindruckt was sich in den letzten Jahren getan hat. Sollte ich tatsächlich ein Spiel haben, welches nicht auf Linux läuft, dann habe ich für diesen "Notfall" noch immer meine Windows Partition zur Verfügung.
 
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ApeZilla schrieb:
Seien wir doch mal ehrlich. Niemand nutzt seine jetzige Hardware ewig.
Aber oft sehr lange.

Scirca schrieb:
Aber spiel mal League oder Counter Strike auf Linux.
League kenne ich nicht, aber CS lief schon vor 10 Jahren nativ auf Linux.
 
estros schrieb:
  • Das Kontextmenü bedarf jedesmal zwei Klicks zum ausklappen
Darf man fragen für was du so oft das vollständige Kontextmenü brauchst? Die meisten Handlungen im Explorer bestehen für gewöhnlich aus ausschneiden, kopieren und einfügen. Alle drei Funktionen gehen mit dem neuen Kontextmenü deutlich schneller weil die Mauswege kürzer sind. Man muss nur über seinen eigenen Schatten springen und sich die Funktionen von unfassbaren 3-4 Icons merken :freak:

Die Kritik am Kontextmenü lese ich oft und kann sie genau so oft nicht nachvollziehen - weil sie keinen Sinn macht. Der nicht vorhandene Wille zur Umgewöhnung - selbst bei Kleinigkeiten - ist nur noch erschreckend und traurig. Und das in einem IT-Forum ...
 
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Nuklon schrieb:
Verstehe den Hass nicht.
das ist kein Hass sondern einfach nur unmut über M$ Updatepolitik (Hardwareentwertung) & Cloudzwang.
Nuklon schrieb:
Nicht jedes Update als Frontrunner und schön entspannt den Feierabend genießen
Wir haben als IT-Policy kritische Updates unmittelbar einzuspielen, da bleibt kein 2 Monate warten und wenn das Update dann auch noch ein Druckerproblem oder Bluescreens verurscachen (könnte) wo soll ich da entspannt bleiben.
Bei M$ sitzt ein dressierter Affe der mittles ChatGPT Softwareflicken stopft.
areiland schrieb:
OneDrive ist schon lange nicht mehr dominierend
Wird immer mitinstalliert und M$ Programme wollen auch erstmal das man alles direkt dort abspeichert, man wird nichtmal mehr gefragt, es ist voreingestellt.
areiland schrieb:
der MS Store hat sich noch nie in den Vordergrund gedrängelt
Aber einfach los wird man ihn auch nicht,
areiland schrieb:
einen Upgradezwang gabs noch nie.
Indirekt durch auslaufen des Supportzeitraums, für Win10 1909 gibts ja auch keinen Support mehr, für 22h2 schon.
areiland schrieb:
XBox Games, was ist das denn bitte?
Steamkonkurrent aus dem Hause M$
Cr4y schrieb:
Komische Aussage.
Ich kenn deine Hardware nicht und war auch nicht dabei aber generell läuft Linux auf dem Großteil der Rechner erstmal problemlos.
areiland schrieb:
dieses Explorerfenster wird ihnen präsentiert von: Sseeitenbacher"
mademyday, das wäre mal was :D
 
estros schrieb:
Das Kontextmenü bedarf jedesmal zwei Klicks zum ausklappen
Und die Icons am oberen Rand des Kontextmenüs hast Du nie bemerkt? Die ersetzen die vertikal angeordneten Textbefehle zum Kopieren, Ausschneiden, Umbenennen, Freigabe und Löschen.

1743687308679.png

Was brauchs mehr für den schnellen Zugriff auf Funktionen?
 
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Atma schrieb:
Darf man fragen für was du so oft das vollständige Kontextmenü brauchst?
Copy, Cut, Paste sind doch alles Dinge die man eh per Hotkeys erledigt.

Mir persönlich fehlen Interaktionen mit z.B. Dateien mit Nicht-Windows-Boardmitteln. Ich habe in der Vergangenheit auch oft eigens kreierte Einträge in das Kontextmenü gepackt.

Ich habe mich größtenteils mit dem neuen Menü arrangiert. Finde es aber trotzdem in persönlicher Wahrnehmung unpraktischer.
 
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Ich hab' ja auch noch Win10 drauf, aber...
GeleeBlau schrieb:
Ich kaufe mir nicht extra ein 30 bis 50 Euro teures TPM Modul für mein spezielles Mainboard. Fällt aus.
Ist das das Aorus Z490 aus der Signatur?
Dann im BIOS --> Advanced --> Settings --> Miscellaneous --> Enable PTT
Dann ist es aktiv.
 
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Atma schrieb:
Der nicht vorhandene Wille zur Umgewöhnung

Das sind so Leitsätze, die man überall hört. Aber wenn man funktionierende Workflows hat, warum sich umgewöhnen, wenn es zudem nicht besser wird oder einem individuell zuträgt?!?

Schultzie schrieb:
Auf einem Notebook und zwei Mini-PC (Am TV) habe ich schon länger Linux Mint im Einsatz.

Hier das gleiche. Jüngst erst einen MiniPC erworben. War Win11 lauf. Lief auch ordentlich. Gleich mit Linux ersetzt – und es erfüllt alle Anforderungen und läuft gleich nochwas besser. Das gleiche gilt für alte MacMinis von 2009 (!). Die geplante Obsolenszenz von Apple gab die Aussortierung vor. Linux hat die Dinger gerettet. Die laufen jetzt in der Familie als Medien-Abspieler ohne Probleme (und sicher).

Insbesondere die Obsoleszenz-Kisten halte ich ohnehin für schwer kriminell. Die EU reguliert so vieles, und man macht so gerne auf 'nachhaltig'. Hier werden aber nicht die Consumer-Interessen vertreten. Mit angepasster Software haben die meisten Kisten für alles, was das Internet bietet, mehr als hinreichend Leistung. Die müssen schon kaputt-programmiert werden, damit man sich dann schön neues Zeug kauft. Eine Verpflichtung, resourcen-förderlich zu programmieren und Plan-Obsoleszenz auszuschließen, ist seit Jahren überfällig. Linux belegt immer wieder, was alles noch ginge...
 
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