Test GeForce RTX 5060 Ti 8 GB im Test: Die Zeiten von 8 GB VRAM sind so was von vorbei

Martyn schrieb:
Bislang hatten die Super Versionen aber auch nicht mehr Speicher als die Standardversionen
bisher hatten wir aber auch kein gddr7 speicher wo es auch 3gb chips gibt.

@Cerebral_Amoebe du vergisst das es gddr7 auch 3gb chips gibt.
 
Nicht vergessen, aber ich bezweifel, dass die bei der unteren Mittelklasse zum Einsatz kommen, eher beim Super-Refresh der RTX 5080.
 
conglom-o schrieb:
Techpowerup kommt übrigens auf 4% weniger Leistung - als "nicht jucken" würde ich das nicht bezeichnen...
bei 100fps wären das sagenhafte 4fps mehr. Das ändert naürlich alles!
 
Northstar2710 schrieb:
bisher hatten wir aber auch kein gddr7 speicher wo es auch 3gb chips gibt.

@Cerebral_Amoebe du vergisst das es gddr7 auch 3gb chips gibt.
Da die RTX 4060 16GB auch 16GB an 128 Bit Speicherbus hatte, wären am 192 Bit Speicherbus der RTX 4070 sicher auch 24GB statt 12GB möglich gewesen.
 
@Martyn Die platine wäre um einiges gewachsen was sie viel teurer hätte werden lassen. Da sie beschnitten auf 192bit und 6 RAM plätze schon die 2gb module bekommen hat. bei der 4060 wurde 8x1gb oder 8X2gb verbaut. Es müssten demnach 4gb chips (ich meine die gibt es)verbaut werden, was nochmal viel teurer wäre. Die super karten müssen ja in einem Preisbereich bleiben. Beides zuteuer. Ob die 3gb chips auch zuteuer für den preis einer 5070 Super sind , möglich. Allerdings braucht man auch dort nur 6stück. im gegensatz zu 8 x2gb bei 5060ti. könnte noch preislich passen . Bei der 5080 Super ist natürlich noch viel mehr spielraum.
 
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Svennc schrieb:
Auf einem Grafikhardwaremarkt, wie er vor zehn Jahren war, wäre das so. Auf einem Grafikhardwaremarkt, wie er heute ist, bekommst du selbst noch für eine 1050 Ti Geld. Deren 4GB sind schon länger unter Existenzminimum für Blockbustergames.

Blockbustergames dürften auch an Bedeutung verloren haben. Es gibt heutzutage viele langlebige Multiplayerspiele wie CS, Overwatch oder DOTA, die auf jeder Kartoffel laufen, und technisch anspruchslose Gacha-Games, die so manchen AAA-Konsoleneinheitsbrei gameplaymäßig alt aussehen lassen.

Frühere Blockbuster wie Quake, Unreal, Half-Life etc. waren absolut alternativlos, und wollten immer die neueste Hardware haben. Auf die heutigen kann ich verzichten. Meine RTX 4070 langweilt sich eigentlich nur, weil ich hauptsächlich Overwatch 2 und Gacha-Games spiele.
 
Ich habe mir kürzlich eine Asus Prime RTX 5080 für mein Wohnzimmer-Setting an meinem Full HD 3D-Fernseher gegönnt, der sogar noch über einen HDMI 1.4 Anschluß verfügt. Das mag für einige Leute etwas überdimensioniert klingen. Tatsächlich denke ich aber damit noch einige Zeit (vielleicht sogar 5-10 Jahre) gut auszukommen, wo es bei Anderen mit 4K- oder gar 8K-Monitoren schon sehr eng werden dürfte, was man ja jetzt schon selbst bei den Top-Modellen der 4090 oder 5090-Reihe sieht, wenn kein DLSS zum Einsatz kommt. Ich bin ja mal sehr gespannt, wie knapp es mit dem Videospeicher wird, wenn die nächsten Kracher wie "Black State" veröffentlicht werden und schon nahezu fotorealistisch aussehen. Da wird selbst in WQHD oder Full HD noch einiges an Speicher draufgehen. So oder so wird es auf Dauer nicht mehr ohne Techniken wie DLSS, FSR, PSSR samt "Frame Generating" gehen, da man immer mehr an die technischen Grenzen bei der Fertigung künftiger Grafikkarten stößt. Allerdings stehe ich KI-generierten Zwischenbildern - ich nenne sie mal "Fake Frames" - aufgrund des teils sehr spürbaren Input Lags derzeit noch sehr kritisch gegenüber. Aber mal sehen, wie weit die Technik bis dahin ist.

Letztendlich werden die sichtbare Unterschiede ähnlich wie bei der letzten Konsolengeneration tendenziell zur nächsten NVidia RTX oder AMD Radeon Architektur immer kleiner. Alles dreht sich fast nur noch um 4K oder mehr. Dabei gibt es noch sehr viele Leute, die sich auch mit Full HD TV's oder Monitoren begnügen oder bei entsprechenden Sitzabstand im Wohnzimmer kaum noch sichtbare Unterschiede wahrnehmen. Da finde ich eine realistischere Optik bei geringerer Auflösung schon weitaus sinnvoller. Auf Techniken wie Global Illumination oder Full Ray Tracing (Path Tracing) möchte ich, nachdem was ich bei "Alan Wake 2" oder "Indiana Jones und der große Kreis" gesehen habe, nicht mehr verzichten. Und sollte ich doch mal über einen 4K-Bildschirm verfügen, wird mir DLSS sicher noch einige Jahre gute Dienste leisten. Ansonsten kann auch die Auflösung bequem bis auf Full HD herunterdrehen, um trotzdem in Genuß sämtlicher Grafikeffekte zu kommen.
 
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Martyn schrieb:
Bislang hatten die Super Versionen aber auch nicht mehr Speicher als die Standardversionen, sondern nur ein paar Ausführungseinheiten mit und manchmal ein bisschen mehr Takt.
Die 4070 Ti Super hat 16 GB, während die 4070 Ti (und die anderen 4070er Modelle) nur 12 GB haben. Die verwendet nämlich den AD103 Chip der 4080er mit 256 Bit Speicherinterface statt 192 Bit SI, da die 4070 Ti bereits der Vollausbau des kleineren AD104 ist.
 
@PARALAX
Je besser und fotorealistischer die Spiele programmiert sind und aussehen, desto weniger Spaß machen sie mir.
Ist jedenfalls meine Erfahrung, „Counter Strike“ oder Formel-1-Rennspiele sind die besten Beispiele dafür.
Das hat mir mittlerweile auch die Lust und den Spaß am Computerspielen genommen.
Heutige Spiele werden immer komplexer, die Anforderungen an die Hardware immer höher, bei immer weniger Spielspaß. Auch die Masse und das Angebot an PC-Spielen erschlägt einen, genauso wie Streaming-Musik und Streaming-Filme, das ist mir einfach alles viel zu viel geworden, das ist anstrengend für die Psyche und geht dann mit Digital- und Technikmüdigkeit einher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Powl_0 schrieb:
Und davor war die 5070 Low End, weil sie zum 5000er Launch die langsamste im Lineup war?

Was sind dann die kommende 5060 oder die in Laptops zu erwartende 5050? Extra Minus Low End²?
Warte doch mal das Lineup erstmal ab?
Wird es eine dedizierte 5050 dGPU geben? Im Notebook ticken die Anforderungen nochmals anders...

Die 5060 8GB als dGPU wird vielleicht die kleinste Retail Karte werden. Die 5060TI ist dann für die, welche etwas mehr Bumms auf der GPU brauchen, aber eben den VRAM nicht zwingend nutzen. Bspw. bei älteren Titeln ist das eine sehr praktikable Möglichkeit, viel Auflösung und viel Post Prozessing drauf zu bringen. VRAM obenraus skaliert dann fast gar nicht mehr, wenn die Daten alle rein passen.
Powl_0 schrieb:
Waren 4060Ti, 3060Ti und 2060S dann auch Low End? Nö, x60Ti ist nicht Low End.
Völlig andere Zeiten... Was willst du jetzt mit einer Hardware wie der 2060S?
Powl_0 schrieb:
Weil die "paar gesuchten Titel" ganz normale AAA Spiele sind, die sich zum jeweiligen Release einiger Beliebtheit erfreut haben. Und weil sich das gleiche Verhalten erwartbar auch bei kommenden Titeln häufig genug bzw noch häufiger zeigen wird.
Es ändert doch aber nichts an der Tatsache, dass es noch viel viel viel viel mehr Titel gibt, wo das einfach funktioniert. Letztlich ist es eine Frage der Anforderungen.
Niemand kauft die 8GB 5060TI oder 5060 mit Absicht, wenn er AAA Titel in Max. Details spielen will. Noch dazu nicht so wie es in den Reviews getestet wird. Irgendwo 1440p und hohe bis maximale Details.

Da sitzen eben da draußen auch Leute, die von Hardware mit weniger als 8GB kommen und einfach den GPU Boost mitnehmen. Von Karten wie der 1060 mit 3-6GB ganz zu schweigen. Da hat es dann eben auch mehr VRAM.
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-> allein die Modelle mit >2% in der Steam Liste für 04/2025 ergeben in Summe über 40% Gesamtanteil. Und davon sind wie viele jetzt genau dabei, die mehr wie 8GB Speicher haben?


Ihr tut hier immer so als wäre damit Spielen nicht möglich. Und das ist einfach quatsch. Die Anforderungen sind einfach andere. Und nein, keine AAA Titel neuester Machart sind dort das, woran sich das bemisst... Die CB Bubbel ist einfach nicht der Maßstab.
Powl_0 schrieb:
Kaufst du deine Grafikarte nur für eine Handvoll Spiele, die es zu dem Zeitpunkt schon gibt und spielst dann nie mehr etwas anderes oder neues?
Ich kaufe meine dGPUs nach meinen Anforderungen. Und ich bin in der Lage meine Anforderungen selbst zu bestimmen und zu definieren. Was ich nicht brauch sind Leute in Foren die meinen zu bestimmen, was ich brauch und was für mich nicht funktionieren wird.

Wenn ich Hilfe möchte, frag ich - aber es hat sich in den Medien und den Foren ein Trend eingeschlichen, dass man aus einer kleinen Bubbel heraus immer übertrieben hoch zu Käufen rät und auch bei Dingen, von denen die Leute gar nicht wissen, für was das ist, wird geurteilt ob etwas schlecht oder gut ist. Siehe AMD vs. Intel Diskussion was den Core Count angeht.

Bei dGPUs ist die Diskussion noch recht am Anfang. Wir sind noch nicht so weit im Markt voran geschritten, dass sich die TopEnd Modelle gar Niemand mehr leisten möchte (Siehe Threadripper bei AMD bspw.) -> erst wenn die oberen dGPU Modelle so teuer sind, dass sie für selbst die Foren Bubbel uninteressant wird, dann wird meiner Ansicht nach der Maßstab einen Gang zurück geschraubt.

Es ist einfach Unsinn zu behaupten, dass man mit 1/2 des VRAMs vom aktuell Performance Ausbau von dGPU Modellen in 2025 nicht anständig spielen können soll. Und bis auf die 4090 für 2000€, die 5090 für fast 3000€ und die 7900er AMD mit 20/24GB, die aber von der 9070XT mit 16GB belegt, davon aktuell nicht wirklich profitieren, gibt es keine Hardware die aus diesem Mehrspeicher in der Masse der Games wirklich praktischen Nutzen zieht. Sogar in Absolut übertriebenen Szenarien nicht. Also UHD und mehr mit Regler auf Rechts. Ja, 3090/3090TI gibts noch, aber die sind nunmehr so lahm, dass auch dort 24GB schön sind, aber praktisch in Games nichts bringen. Was bringt mir, wenn das Game nicht wegen dem VRAM ruckelt, aber wegen den niedrigen FPS durch zu schwache GPU? Gar nix...



Ich seh es so, der 5060TI stehen die 16GB klar besser als die 8GB. Aber für die Leute, die niedrigere Anforderungen haben oder Anforderungen abseits Gaming, die sind damit sehr wohl gut bedient. Ich würde mir sowas bspw. auch kaufen wenn der Preis stimmt. Für ne Hand voll Euro Aufpreis zum doppelten Speicher natürlich nicht. Aber bei entsprechend guten Preisen? Why not... Aktuell spiele ich an einer 780M im Notebook und habe dabei regelmäßig Spaß. Auf einem 2880x1800@120Hz Display. Das ist GPU seitig so ultra arsch lahm, dass jede dGPU der letzten paar Jahre darum Kreise dreht. Aber es funktioniert und ich habe Spaß dran. -> Exakt das ist der Maßstab. Nicht ob irgendwo in einem Forum Jemand meint, mit 8GB VRAM geht das nicht.
 
fdsonne schrieb:
Ich seh es so, der 5060TI stehen die 16GB klar besser als die 8GB. Aber für die Leute, die niedrigere Anforderungen haben oder Anforderungen abseits Gaming, die sind damit sehr wohl gut bedient.
Bei niedrigen Anforderungen würde ich aber zur 5060 mit 8GB für 299,- € greifen (das passt nämlich ganz gut), und nicht zu 100 € teureren TI mit 8 GB. Da passt es irgendwie nicht, weil die Mehrleistung durch den kleinen VRAM leider größtenteils verloren geht.
 
Smily schrieb:
Da passt es irgendwie nicht, weil die Mehrleistung durch den kleinen VRAM leider größtenteils verloren geht.
zwischen 4060 und 4060ti 8gb liegen 30% leistungsunterschied. Das sind praktisch die 100€ mehr.

Aber wenn die Leistung der kleineren Karte reicht, würde ich das Geld auch nicht investieren.
 
fdsonne schrieb:
Völlig andere Zeiten... Was willst du jetzt mit einer Hardware wie der 2060S?
Es geht um die relative Positionierung im Lineup. Da unterscheiden sich die genannten nicht enorm von der 5060Ti.

Und selbst ganz ohne 5050/5060 wird die 5060Ti nicht zum Low End. Nur weil nichts schwächeres darunter im Lineup kommt, ist das Modell nicht gleich low end. Mitunter fängt das Lineup einfach erst ab der Mittelklasse an.

fdsonne schrieb:
Niemand kauft die 8GB 5060TI oder 5060 mit Absicht, wenn er AAA Titel in Max. Details spielen will. Noch dazu nicht so wie es in den Reviews getestet wird. Irgendwo 1440p und hohe bis maximale Details.
Und wieso sollte das niemand tun? Die Reviews der 16GB Variante zeigen doch, dass es geht. Der Kunde wird im Spiel ein Preset wählen, das noch flüssig läuft. Oder sich auf die automatischen Einstellungen des Spiels verlassen. Bei einer 16GB 5060Ti wird er dann oft bei Max Details landen.
Der 8GB Kunde dagegen wird sich wundern, warum er in manchen Spielen dann nur Geruckel sieht.

Werden die Kunden absichtlich mit niedrigen Settings fahren, nur damit dein Argument nicht zerfällt?

fdsonne schrieb:
gibt es keine Hardware die aus diesem Mehrspeicher in der Masse der Games wirklich praktischen Nutzen zieht
Werd ich gaga oder was? Der Artikel hier zeigt doch genau das Gegenteil. Ebenso das HUB Review.

Hier werden keine übertriebenen Settings benutzt.

Und trotzdem zeigt sich in 40% des Testparcours bereits ein klarer praktischer Nutzen des Mehrspeichers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe dieses Unverständnis der 8GB-Vertreter nicht.

Braucht man die Leistung einer 5060 Ti nicht oder 1440p, können 8 GB ja noch ausreichen, solange man gewisse Spiele ignoriert.
Und sollte man in Zukunft doch Spiele (besonders kommenden) rendern wollen, welchen 8 GB nicht reichen, selbst in 1080p, hat man halt Pech gehabt. Wer nicht hören will, darf fühlen.
Kauft man sich aber eine Grafikkarte, welche prinzipiell fähig ist, in 1440p unter hohen Grafikeinstellungen 60 und mehr (teilweise wesentlich mehr) fps auf den Schirm zu zaubern, macht es einfach keinen Sinn, zu wenig VRAM zu erwerben. Außer es interessiert einen nicht, diese schneller loszuwerden. Das ist ein Fakt.
Ältere Modelle wie die 3070 bekommt man wenigstens für teilweise unter €300. Wenn man an ein Spiel gerät, das einfach nicht rund laufen will, hat man wenigstens nicht €400 ausgegeben. Es ist ein Unterschied, ob man ein gebrauchtes oder völlig neues Modell erwirbt.
Bisweilen war ein Spiel, bei welchem die GPU nicht zu 99 % ausgelastet war, einfach im CPU-Limit. Toll, jetzt kommt auch das VRAM-Limit hinzu, immerhin leicht erkennbar.

Man könnte aber auch einen anderen Ausweg gehen und Linux verwenden. Unter Linux kommt man mit wenig VRAM anscheinend besser zurecht als unter Windows. Aber für eine fundierte Aussage bräuchte es mehr Benchmarks.
Ab einem gewissen Punkt kann aber auch Linux natürlich nicht helfen.
 
fdsonne schrieb:
Ich kaufe meine dGPUs nach meinen Anforderungen. Und ich bin in der Lage meine Anforderungen selbst zu bestimmen und zu definieren. Was ich nicht brauch sind Leute in Foren die meinen zu bestimmen, was ich brauch und was für mich nicht funktionieren wird.
Eine illustrative Frage als Stilmittel geht wohl an dir vorbei.
Ich möchte nichts für dich bestimmen. Ich möchte lediglich aufzeigen, wo ich Fehler in deiner Logik sehe.
Das versuche ich unter anderem, indem ich dir einen solchen Denkanstoß gebe.

Dass du das gleich als persönlichen Affront auffasst...

fdsonne schrieb:
einfach Unsinn zu behaupten, dass man mit 1/2 des VRAMs vom aktuell Performance Ausbau von dGPU Modellen in 2025 nicht anständig spielen können soll.
Langsam geb ichs auf. Es sagt niemand, dass man damit nicht mehr "anständig" spielen kann. Die Kritik ist, dass die Konfiguration sehr unausgewogen ist und dadurch schnell in starke Kompromisse gezwungen wird, wodurch einerseits die Rohleistung der Karte nicht mehr ausgeschöpft werden kann und andererseits die Bildqualität leidet.

Klar hat man auch mit Low/Medium Settings noch Spaß und flüssige Bildraten. Aber das bleibt dann weit unter dem Potenzial der 5060Ti GPU, die mit dem doppelten Speicherausbau erwiesenermaßen deutlich mehr rausholen kann.
 
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Northstar2710 schrieb:
@Martyn Die platine wäre um einiges gewachsen was sie viel teurer hätte werden lassen. Da sie beschnitten auf 192bit und 6 RAM plätze schon die 2gb module bekommen hat. bei der 4060 wurde 8x1gb oder 8X2gb verbaut. Es müssten demnach 4gb chips (ich meine die gibt es)verbaut werden, was nochmal viel teurer wäre.
4GB Chips weis ich nicht ob es die schon gab aber wenn dann wären sie sicher zu teuer gewesen.

Aber 12x 2GB wäre sicher kein Problem gewesen.

Denn wie du gesagt hat, hatte die RTX 4060 Ti immer 8 Chips, etweder 8x 1GB oder 8x 2GB. Und dabei ist eine Gainward Pegasus oder Palit Storm X gerademal 170mm lang

Allerdings sind die RTX 4070 / RTX 4070 Super / RTX 4070 Ti Karten eh immer länger. Da sind wir bei bei einer Palit Infinity 2 schon bei 248mm, bei einer Gainward Ghost oder Palit Dual schon bei 269mm, bei einer Palit Infinity 3 bei 294mm und bei einer Gainward Panther oder Phoenix sogar bei 324-328mm.

Wenn man bei 170mm 8 Chips unterbringt dann wird man bei 248-328mm doch locker 12 Chips unterbringen.
 
blende11 schrieb:
@PARALAX
Je besser und fotorealistischer die Spiele programmiert sind und aussehen, desto weniger Spaß machen sie mir.
Ist jedenfalls meine Erfahrung, „Counter Strike“ oder Formel-1-Rennspiele sind die besten Beispiele dafür.
Das hat mir mittlerweile auch die Lust und den Spaß am Computerspielen genommen.
Heutige Spiele werden immer komplexer, die Anforderungen an die Hardware immer höher, bei immer weniger Spielspaß. Auch die Masse und das Angebot an PC-Spielen erschlägt einen, genauso wie Streaming-Musik und Streaming-Filme, das ist mir einfach alles viel zu viel geworden, das ist anstrengend für die Psyche und geht dann mit Digital- und Technikmüdigkeit einher.

Als Jemand, der mit einem C64 und Amiga aufgewachsen ist, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Deswegen mag ich eigentlich Beides. Ich liebe es genauso sehr, in eine fiktive Fantasiewelt wie die in den Mario-Spielen einzutauchen, auch wenn sie sich qualitativ immer mehr dem Standard eines gut gerenderten Pixar-Films annähern. Zudem gibt es mittlerweile so viele schöne Klassiker, die ohne Fotorealismus auskommen und die man auch heute noch per Emulation unbeschwert spielen kann und die Entwicklung ist mittlerweile so weit, das es sich genauso anfühlt, wie damals. Allerdings spiele ich PC-Klassiker wie z.B. "Max Payne" dann doch lieber als remasterte Version auf der Konsole, da ich da sicher sein kann, das sie auch ohne Einschränkungen funktionieren. :) Das ist beim PC halt manchmal trotz Kompatibilitätsmodus schon ein Glücksspiel. Das war auch damals mit ein Grund, warum ich zum Spielen hauptsächlich auf die Konsolen gewechselt habe, obwohl die PC-Versionen ihnen meist überlegen waren.

Auf der anderen Seite finde ich es aber schon irre, wie realistisch einige Spiele geworden sind, die mit der aktuellen Unreal Engine 5.x entworfen wurden und was sich mit so mancher Engine wie der "Northlight" alles zaubern läßt. Und man halt halt immer volle Kontrolle über Auflösung und grafische Effekte, ganz im Gegensatz zur Konsole, wo es nur den Performance- und Qualitätsmodus gibt, dafür aber halt einige Exclusivtitel. In Anbetracht dessen, das aber auch auf der PS5 immer mehr Spiele nur digital erscheinen, was damals der Hauptgrund für den Wechsel meiner Spieleplattform war, sehe ich das mittlerweile etwas anders. Beste Beispiele waren "Alan Wake 2" (mittlerweile nach Protesten doch noch auf Disk erschienen) und "Indiana Jones und der große Kreis", wobei ich letzteres schon ziemlich unverschämt fand, das Spiel nur zum Teil auf Disk auszuliefern und zum Spielen den Rest runterladen zu müssen. Somit hat man künftig nur noch drei Möglichkeiten: Nur noch die Klassiker auf Disk oder Modul auf der Konsole zocken, die es noch unterstützt, auf dem PC (wo es schon längst selbstverstänlich ist) oder eben gar nicht mehr. Ich versuche es nun erstmal mit der zweiten Option, auch wenn immer das mulmige Gefühl dabei bliebt, das bestimmte Spiele irgendwann nicht mehr verfügbar sind und man sie somit nicht mehr in seinem Besitz hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Powl_0 schrieb:
Werden die Kunden absichtlich mit niedrigen Settings fahren, nur damit dein Argument nicht zerfällt?
Wieso "mein Argument"? Ich versteh es nicht. Was habe ich mit den Anforderungen von Kunden der Karte zu tun!?

Der Kunde hat doch die Wahl. Und eine Wahl haben ist mMn nie verkehrt. Was ich aber falsch und unnötig finde ist dem Kunden versuchen zu verkaufen, dass nur weil es ein paar Rosinen gibt, die die Hardware überfordern, das Ding generell schlecht sein soll. Das ist es nicht und das wird sich auch nicht ändern, wenn man noch hundert weitere Aussagen in den Raum stellt. Zuerst müsste man hier den Bedarf des Kunden abholen. Aber wurde das gemacht!? Sehe ich nicht... Man pauschalisiert sich das zusammen. Und stützt sich auf Reviews, die letztlich das gleiche machen.

Am Ende ist es doch davon abhängig ob man verstehen und sehen möchte, dass es mehr wie AAA 2025 Titel gibt, die man als Anforderung an einen dGPU Kauf ranziehen kann. Will man das hingegen nicht sehen oder verstehen, erübricht sich der ganze Rest mMn komplett...

Powl_0 schrieb:
Werd ich gaga oder was? Der Artikel hier zeigt doch genau das Gegenteil. Ebenso das HUB Review.
Nein, du ließt einfach den Text nicht richtig... Ich sagte, dass ich es für Quatsch halte, wenn man behauptet dass 1/2tel des VRAMs der aktuellen Performance Klasse nicht mehr ausreichen sollen.

Der Anspruch an eine Karte der unteren Mittel bis oberen Einsteigerklasse im dGPU Markt ist doch nicht, maximale Details fahren zu können und das noch in Auflösungen, die über dem Schnitt liegen!? Und ja, die fünft bis sechst größte Karte im Lineup der 5000er Modelle ist letztlich nur das, untere Mittelklasse bis obere Einsteigerklasse.
Powl_0 schrieb:
Hier werden keine übertriebenen Settings benutzt.

Und trotzdem zeigt sich in 40% des Testparcours bereits ein klarer praktischer Nutzen des Mehrspeichers.
Doch natürlich werden übertriebene Settings benutzt.
Maßgeblich AAA Titel aus 2024-2025 für das im Moment kleinste, demnächst zweit kleinste Modell einer neuen Palette in 1440p mit hohen bis maximalen Settings zu testen ist mMn schon eine Form von übertrieben. Wie viele Leute nutzen nach Steam Umfrage noch FHD? 60, 70%?

Und dazu kommen noch teilweise fragliche Einstellung -> Warum bei Oblivion Remastered Ultra Sichtweite? Die 16GB Karte kann das. Schon klar. Aber ist das der Maßstab für das kleine Modell?

Kleiner bildlicher Vergleich - das ist wie alle PKWs am Markt abzustrafen die sagen wir keine sieben Sitzer sind, weil der Tester meint, er braucht 7 Sitze, da er immer mit 6 Kindern seine Testfahrten unternimmt.
Powl_0 schrieb:
Eine illustrative Frage als Stilmittel geht wohl an dir vorbei.
Ich möchte nichts für dich bestimmen. Ich möchte lediglich aufzeigen, wo ich Fehler in deiner Logik sehe.
Das versuche ich unter anderem, indem ich dir einen solchen Denkanstoß gebe.

Dass du das gleich als persönlichen Affront auffasst...
Das ergibt für mich argumentativ keinen Sinn, weil ich Niemand Hellsehen kann. Es war nie eine gute Idee, Hardware für die Zukunft zu kaufen. Das kann morgen komplett anders sein. Nämlich schon mit dem nächsten Titel, der die vorhandene Hardware überfordert, aber den man unbedingt haben will.
Es kann aber auch gut sein, dass in zwei drei vier Jahren nix an Software auf den Markt kommt, was einen entsprechend vorm Ofen vor lockt...
Powl_0 schrieb:
Klar hat man auch mit Low/Medium Settings noch Spaß und flüssige Bildraten. Aber das bleibt dann weit unter dem Potenzial der 5060Ti GPU, die mit dem doppelten Speicherausbau erwiesenermaßen deutlich mehr rausholen kann.
Hier auch wieder. In den paar wenigen Titeln bspw. aus dem Test trifft das zu. Im großen Rest hast du trotzdem die GPU Leistung und läufst nicht in das VRAM Limit. Es bringt nix sich an der kleinen Minderheit aufzuhängen, wenn gar nicht klar ist, ob diese kleine Minderheit das Maß der Dinge für den Kunden ist. Und WENN sie das ist - dann nimm halt das 16GB Modell.

Das Drama was daraus gemacht wird, ist mMn völlig übertrieben. Kunde informiert sich und gut ist. Tut er das nicht, hat er so doof es klingt, einfach Pech. In jedem Bereich abseits von PC Hardware ist der gemeine Michel in der Lage, sich zu informieren. Aber bei PC Technik ist das immer ein Ding der Unmöglichkeit... Ich kapier es einfach nicht.
Deinorius schrieb:
Ältere Modelle wie die 3070 bekommt man wenigstens für teilweise unter €300. Wenn man an ein Spiel gerät, das einfach nicht rund laufen will, hat man wenigstens nicht €400 ausgegeben. Es ist ein Unterschied, ob man ein gebrauchtes oder völlig neues Modell erwirbt.
Was wäre denn die Alternative!? -> um das 16GB 5060TI Modell kaufen zu können braucht es halt aktuell 450€. Hast du die nicht, bleibt ne gebrauchte Karte mit mehr VRAM oder eben das Rückschrauben der Anforderungen.
Das ganze Argument ist doch komplett hinfällig, wenn man keine 450€ aufwenden kann, weil sie nicht existieren im Geldbeutel!? Und natürlich kannst du dann gebraucht ne was auch immer Karte kaufen -> aber eben mit viel höherem Risiko.
Deinorius schrieb:
Bisweilen war ein Spiel, bei welchem die GPU nicht zu 99 % ausgelastet war, einfach im CPU-Limit. Toll, jetzt kommt auch das VRAM-Limit hinzu, immerhin leicht erkennbar.
Wieso jetzt? Das ist ein Thema, das kennt die Hardware Bubbel seit Jahren, Jahrzenten sogar.

Was aber neu ist, man hat in den letzten Jahren die Anforderungen argumentativ extrem angehoben. 1440p ist über durchschnitt. Teilweise Ultra Sichtweite wie bei Oblivion Remastered im Test ist über Durchschnitt.
Schau dir nur mal an was bei Skyrim damals möglich war:
https://www.computerbase.de/artikel/gaming/the-elder-scrolls-v-skyrim-test.1631/seite-8
-> FHD mit 60FPS mit dem TopEnd SGPU Modell am Markt. Drei vier Karten kleiner (das wäre dann 560-560TI Klasse) nur noch 40 oder weniger FPS. Wir reden hier aber vom fünft größten Modell bzw. dem sechst größten wenn man 16/8GB trennt.
Vor knapp 10 Jahren - zu Pascal Zeiten, war die 1060 im Verhältnis zur 1080TI auch immernoch schneller als heute die 5060TI zur 5090. Faktor 2 zu 2,5 ca. Differenz. Sprich die 5060TI ist trotz 16GB im Portfolio niedriger als die 1060 damals platziert. (verhältnismäßig)

Was hat denn letztlich zu dieser deutlich erhöhten Anforderung an die im Verhältnis viel niedriger platzierte Hardware im Lineup geführt? Und warum ist das jetzt wirklich schlecht, dass die Hardware diese hohen Anforderungen gar nicht erfüllt!?
 
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