News Support-Ende von Windows 10: Verbraucherschützer wollen klare Regeln für Support-Zeiträume

cunhell schrieb:
Nur XP war länger supportet und das auch nur deshalb weil es erstens stark verbreitet war und zweitens Vista nicht wirklich gelungen war.
Und weil kurz vor Schluss noch diese fiesen Netbooks auf den Markt geworfen wurden, die nur mit XP vernünftig liefen.
 
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jackii schrieb:
Das ist für eine Investition und solide Planung viel zu wenig.
Im April 2023 wurde bekannt, dass die Version 22H2 die letzte Version von Windows 10 sein wird und bis zum Gesamtende des Supports der meisten Windows 10-Editionen im Oktober 2025 unterstützt wird.
2023(!) war es. Also vor 2,5 Jahren.
Und bereits 2021 war meines Wissens klar, dass 2025 der Support für Windows 10 enden wird. Mit Release von Windows 11 wurde das eigentlich schon geteasert. Warum sollte man zwei ziemlich ähnlich Betriebssysteme Ewigkeiten weiter pflegen?

Auch wenn Windows 11 im Grunde noch immer Windows 10 ist. Dunno, warum Microsoft das unbedingt renamen musste. Die hätten einfach Windows 11 als Windows 10 21H2 releasen sollen und Klappe zu Affe tot XD
 
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Ich finde die ganze Diskussion etwas merkwürdig.
Windows 11 existiert bereits seit 2021.
Für mich ist es absolut normal, dass dann (nach diversen Jahren) eine Software eingestellt wird, da ein Unternehmen sonst in eine Situation kommt, auf ewig uralte Software pflegen zu müssen.
Was Microsoft wirklich verbessern sollte, ist die Kommunikation gleich am Anfang der Lebenszeit eines neuen Produktes.
 
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Caramon2 schrieb:
Ich verstehe die ganze Thematik nicht: Windows ist nicht das Maß aller Dinge, sondern nur ein Betriebssystem. Eines von vielen.
Sehe ich genauso. Solange es gleichwertige / bessere Alternativen gibt ist das doch vollkommen egal.

Im Gegensatz dazu darf man regelmäßig alte Tablett oder Smartphones entsorgen weil die keine Updates mehr bekommen. Das ist dann wirklich geplante Obsoleszenz durch Software.
 
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DKK007 schrieb:
Sinnvoll wäre, dass man bei Consumer-Versionen mindestens 5 Jahre Sicherheitsupdates nach dem letzten Funktionsupdate oder Verkauf von Geräten mit diesem Windows und bei den Enterprise-Versionen entsprechend mindestens 10 Jahre gesetzlich vorschreibt.
Sorry... Wenn die Hardware nicht gerade 10 Jahre alt ist, dann kann sie auch Windows 11.
 
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DKK007 schrieb:
Hast du eine Software drauf, die vielleicht von MS als Inkompatibel eingestuft wird?
Ich habe die Software für das eINK Display im Verdacht. Die macht aktives Switching, welches Panel grade aktiv ist, greift also ins Display tief ein.

Aber deshalb sehe ich auch deinstallieren nicht als Option.

DKK007 schrieb:
Nachdem es Windows ein paar mal vergeblich versucht hat mit dem Update und dann immer bei 99% wieder rückgängig gemacht hat, habe ich das nun bei 23H2 festgenagelt.
Blöd nur, dass 23H2 seit November EOL ist... deshalb hatte ich mich jetzt verstärkt mit dem Problem auseinander gesetzt.

cunhell schrieb:
Ich hatte schon diverse Treiber und auch das BIOS geupdated, kann aber nicht zu 100% sagen, dass auch der Displaytreiber dabei war.

CrazyWolf schrieb:
Hast du es mal mit Rufus probiert? Einfach mit der ISO die Dateien erstellen und die Vorraussetzungen in den Optionen deaktivieren. Damit hab ich bisher jede Kiste aktualisieren können.
Das habe ich noch nicht probiert.
Was mir auch grade einfällt ist, dass ich bisher das Upgrade nur aus Windows heraus gestartet habe, noch nicht als DVD gemounted im Boot. Das werde ich heute mal testen.
 
Bei Windows Update steht doch irgendwas von CO²-neutral bla blub.
Gleichzeitig wird Hardware als Elektroschrott deklariert ...
 
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@kachiri Oder es wurde Hardware gekauft die extrem billig war, also No-Name wo auch Treiber schon schlecht zu bekommen sind. Oder Ladenhüter mit modifiziertem System.
 
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kachiri schrieb:
Sorry... Wenn die Hardware nicht gerade 10 Jahre alt ist, dann kann sie auch Windows 11.

Aber darum geht es doch, dass auch PCs mit Haswell oder Skylake, die schon 10 Jahre oder älter sind, noch locker ausreichen.
 
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DKK007 schrieb:
Du hast das anscheinend nicht ganz gelesen.

5 Jahre nach dem letzten Funktionsupdate.
Das war 22H2. Also dann 2027.
Bzw. 2032 bei LTSC.
Warum soll das Funktionupdate ausschlaggebend sein? Bis Windows 7 gab es sowas gar nicht.
Das sind einfach nur normale Updates, die neue Baselines darstellten. Das hätten sie auch oldfashioned auch mit Patches machen können. Mit allen Nachteilen wenn man neu aufsetzen muss.

Und wenn du es so machen willst, dann gibt es entweder kein offizielles Funktionsupdate mehr oder sie legen einfach fest, ausschlaggebend ist der Erst-Release des OS und sagen 10 Jahre ab diesem Datum.
Was gewinnst Du damit?

Cunhell
 
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Dann muss man halt festlegen 12 Jahre ab Erstrelease und 20 bei LTSC.

Da ist Aufgabe des Gesetzgebers da Zahlen ins Gesetz zu schreiben.
 
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DKK007 schrieb:
Dann muss man halt festlegen 12 Jahre ab Erstrelease und 20 bei LTSC.
Das würde für enorme Probleme auf Linux Seite lostreten...
 
DKK007 schrieb:
Dann muss man halt festlegen 12 Jahre ab Erstrelease und 20 bei LTSC.

Da ist Aufgabe des Gesetzgebers da Zahlen ins Gesetz zu schreiben.
Klar...
Aufgabe des Gesetzgebers ist es Märkte zu regulieren, wenn es notwendig ist. Sehe ich hier nicht zumal die Regelung ja vor allem eher den kleineren Entwicklern so ziemlich ans Bein pissen würde. Selbst ein Debian LTS lebt gerade einmal 5 Jahre.
Bei Ubuntu sind es zwar 10 Jahre, also 5 Jahre "regulär" und nochmal 5 Jahre für "kritische Sicherheitslücken". Aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen. Software - und gerade ein Betriebssystem - sollte halt auch einfach regelmäßig gepflegt werden.
Zumal "alte" Hardware i.d.R. ja doch noch recht gut kompatibel ist....
Ergänzung ()

DKK007 schrieb:
Aber darum geht es doch, dass auch PCs mit Haswell oder Skylake, die schon 10 Jahre oder älter sind, noch locker ausreichen.
Gut. Das ist halt wirklich eine willkürliche Grenze, weil eigentlich von der HW her sollte Skylake oder auch Zen(+) grundsätzlich kompatibel sein. Das wäre so das einzige, wofür man Microsoft einen drüber geben könnte. Wobei das sicher eher aus dem Lager Intel/AMD selbst kommt ;)
 
Moep89 schrieb:
Auch wenn MS den Supportzeitraum irgendwann mal kommuniziert hat, ist das Drama um W10 nunmal ziemlicher Mist. Das ist durch mehrere Faktoren beeinflusst, die letztendlich alle MS verantwortet bzw. hätte klären können.
Den einzigen Fehler den MS gemacht hat war eine technisch überhaupt nicht plausible CPU Liste zu veröffentlichen und diese inplausibilität auch nie begründet oder erläutert zu haben.

Dieser Fehler hat die ganze Geschichte erst hochgekocht.
 
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Bei wem der Fehler kommt, dass das Juni Update 2025-06 KB5061087 (19045.6036) fehlt, hier kann man das herunterladen:

https://www.deskmodder.de/blog/2025...r-download-optionales-update-juni-19045-6029/
Ergänzung ()

Siebenschläfer schrieb:
Ältere CPUs sind eben "verwundbar" und müssen deshalb aus dem Verkehr gezogen werden:
https://en.wikipedia.org/wiki/Transient_execution_CPU_vulnerability

Da gab es Microcode-Patches. Und die meisten Lücken sind eher für Server mit VMs/Docker relevant.
Das beißt sich dann mit deinem Satz darüber.
 
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Benna schrieb:
Bekannten- / Freundeskreis RECHTZEITIG die Rechner von Win10 auf Win11 upgegradet...auch Maschinen, die eigentlich nicht kompatibel mit Win11 sind / sein sollen.
Ich gehe davon aus, dass Du diese Rechner auch supportest, wenn Microsoft etwas ändert, dass unsupportete Computer /Hardware nicht mehr mit Windows 11 laufen :schluck: :heilig:
 
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